Restaurierung des Prinzenpalais

Die Restaurierung des Prinzenpalais hat begonnen! Dazu benötigen wir Ihre/Eure Unterstützung!

Die Standsicherheit und die Sanierung der Fassade wurde bereits durch den Vorbesitzer Dr. Matthew John angegangen. Unter dem letzten Besitzer, Dr. Ulrich Thiele, wurde durch das darauf spezialisierte Architekturbüro Kleineberg, ein restauratorischer Masterplan erarbeitet.

Nun geht es los: Fenster, Dach, Stuck, Bemalung, Fußböden, Beleuchtung, Klimatisierung … Es gibt viel zu tun und wir packen es an. In diesem Blog berichten wir über den Fortschritt der Arbeiten.

Für die Restaurierung und Instandsetzung sind wir auf die finanzielle Hilfe von Förderern und Sponsoren angewiesen. Wenn auch Sie etwas zum Erhalt des Prinzenpalais beitragen wollen: wir freuen uns über jeden gespendeten Euro! Näheres finden Sie unter Spenden.

Die Spenden, auch für das Haus, sind anerkannt für einen gemeinnützigen Zweck und damit absetzbar.

Alle Sponsoren und Soender sowie die mit ihrer Hilfe umgesetzten Maßnahmen werden hier und auf einer Schautafel im Entrée des Prinzenpalais  präsentiert.

Wir sind gerne bereit Ihnen, nach Terminabsprache, den Verein, das Kulturdenkmal und die geplanten Maßnahmen, sowie die veranschlagten Kosten näher vorzustellen. 

Die barrierefreie Restaurierung und Inwertsetzung des als besonders förderwürdig anerkannten Baudenkmals wird aktuell gefördert von:

  • Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)
  • Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK)
  • Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (NLD)
  • Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD)
  • Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz (SBK)
  • Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung
  • Stiftung Zukunftsfonds Asse
  • Stadt Wolfenbüttel 

Unser Eigenanteil ist relativ gering, beläuft sich aber auf jährlich ca. 20-50.000,- € in den nächsten 6-10 Jahren.  Als gemeinnütziger Verein sind wir an dieser Stelle auf Ihre Spenden angewiesen.

Oktober 2019: Die alten Fenster sind restauriert

Wir sind begeistert. Die Fa. Beckmann aus Schladen hat ganze Arbeit geleistet. Die alten Fenster sind alle aufgearbeitet und wieder an ihrem Platz. Die denkmalrestauratorische Untersuchung hat ergeben, dass sie innen dunkelbraun waren, wie einige Stellen im Saal und die historische Eingangstür. Zum Hof sind sie auch außen dunkelbraun, zur Straße hin weiß mit Leinölfirnis gestrichen. Das Gerüst ist weg und der Saal ist sauber.

Auf dem Bild sieht man schön den Unterschied zwischen überarbeitet im Saal (links) und bisheriger Zustand am Flurfenster rechts.

Schon jetzt hört man deutlich weniger Straßenlärm und es ist weniger zugig. Wie wird das erst, wenn bald die neuen, zusätzlichen Fenster dazukommen?

Und ... Durch die fehlenden Schabracken ist die Akustik im Saal augenblicklich verändert. Wir haben die Schabracken in einen anderen Raum gebracht und klären gerade, ob wir sie gleich restaurieren lassen können, oder ob wir sie wieder aufhängen. ES GEHT VORAN.
Das Saaldach ist vergeben und die Firma ist dabei historische Ziegel zu beschaffen. Sehen wird man die Aktivitäten erst 2020.

Juli 2019: Es geht los!

Die Stapelstühle stehen auf dem Gang, die alten Stühle, der Flügel und die abgenommenen Schabracken gegen Staub geschützt im Festsaal.

Als erstes wird vor dem Festsaal in der Brauergildenstraße ein Gerüst aufgebaut und die drei Fenster restauriert. Danach sind die Fenster zum Hof dran. Aus einem ca. 350 Jahre alten, abgelagerten Eichenstamm werden "Duplikate" der Fenster angefertigt und innen, etwa auf der Mitte der Fensterbank, zusätzlich eingebaut. Zur zugfreien Belüftung erhalten diese ein Oberlicht mit Kippfunktion.
Nach derzeitiger Planung werden die Arbeiten weitestgehend abgeschlossen sein, wenn am 24. August das Musikfest Goslar zu Gast bei TonArt ist. In unserem Gesamtkonzept (10 MB)  ist dies der Baustein 2 (Seite 11), allerdings ohne Türen. Der Baustein 1 (Dach über dem Festsaal) wird voraussichtlich auch bald angegangen, zieht sich mit der Umdeckung des Daches, je nach Wetter, aber voraussichtlich bis ins nächste Jahr hin.

Der Notarvertrag ist geschlossen - 18.06.2019

Der nächste Schritt ist getan. TonArt e.V. übernimmt das Prinzenpalais

01.07.2019 - Alle Verträge sind geschlossen. Jetzt fehlt nur noch der Grundbucheintrag.

2019

Eigentümerwechsel beim Prinzenpalais

Mitgliederversammlung entscheidet:
TonArt übernimmt das Prinzenpalais

Jetzt ist es entschieden: TonArt e.V. übernimmt das Prinzenpalais.

Die Mitgliederversammlung hat am 05.06.2019 dem Vorstand die Übernahme des Prinzenpalais und der bereits sanierten Ölmühle genehmigt. 32 der 77 Mitglieder waren erschienen und haben mit einer Enthaltung der Übernahme zugestimmt.

Nach dem Bericht über das Jahr 2018/19, dem Ausblick auf 20 Jahre TonArt e.V. in 2019 und die Entlastung des Vorstands sowie Schatzmeisters, wurden die MItglieder im Detail über die Übernahmekonditionen und die geplanten Restaurierungs- und Sanierungsmaßnahmen informiert. Ein Jurist unter den Mitgliedern hatte im Vorfeld recherchiert und das Ergebnis verkündet: "Mitglieder eines gemeinnützigen Vereins sind nicht Besitzer des Vereinsvermögens und haften von daher auch nicht finanziell, sondern nur der Verein, vertreten durch seinen Kernvorstand." Damit waren die letzten Fragen beantwortet. 

MIt ihrem klaren Votum haben die Mitglieder deutlich gemacht, wie wichtig ihnen das Prinzenpalais und das darin stattfindende Miteinander unterschiedlicher Vereine, deren Mitglieder sowie den anderen Mietern des Gebäudes ist. 

Der Vorstand bedankt sich hiermit für das ausgesprochene Vertrauen.

Am Tag darauf hat der Vorstand die Zeitung nicht nur über das Ergebnis der Mitgliederversammlung informiert, sondern auch die Gelegenheit genutzt die neue Förderer-Wand (sh. Ausschnittsbild) zu präsentieren.

Durch die Anerkennung als besonders förderwürdiges Baudenkmal ist erfreulicher Weise der Eigenanteil des Vereins an den Sanierungskosten relativ gering. Bei den im Raum stehenden Summen benötigen wir voraussichtlich aber ca. 20.000 Euro pro Jahr, für die wir eine umfassende Spendenaktion bei Wolfenbütteler Firmen und Privatpersonen starten werden. Die Wand dient dazu die Groß- und zukünftig auch kleineren Spender bekanntzugeben und zu dokumentieren, was mit den Spenden umgesetzt wurde und wird.  

Artikel in der BZ vom 06.06.2019

Gesamtkonzept für die Sanierung zum Download (Stand 06.2019 10MB)

 

2019

Eigentümerwechsel beim Prinzenpalais

TonArt will das Prinzenpalais übernehmen

 

 

Die letzten Monate hat der Vorstand der Kulturinitiative TonArt e.V. genutzt alles für die Übernahme des Eigentums am Prinzenpalais vorzubereiten und die Planungen voranzutreiben. Nachdem jetzt aus Sicht des Vorstandes alles geklärt ist, wurde für den 05.06.2019 zur Mitgliederversammlung eingeladen, um dort den Kauf durch die Mitglieder entscheiden zu lassen. Bei positivem Entscheid wird direkt danach der Kauf und nach Vollzug die Beauftragung der in 2018 gestoppten Sanierungsmaßnahmen eingeleitet. 

Artikel in der BZ vom 15.05.2019

 

Gesamtkonzept für die Sanierung zum Download (Stand 06.2019 10MB)

 

Mai 2019

Bund fördert das Prinzenpalais

 

08.05.2019 – Niedersachsen

150.000 € für das Prinzen-palais

„Ein Baudenkmal, das das nationale kulturelle Erbe geprägt hat“

Am 08.05.2019 hat der Haushaltsausschuss des Bundestages entschieden, dass das Prinzenpalais aus einem Sonderprogramm zur Substanzsicherung von Baudenkmälrern, die das kulturelle Erbe prägten, mit 150.000 € gefördert wird. Dies ist der initiale Anteil für die im Jahr 2020/21 geplante Sanierung des kompletten Daches inkl. Dachstuhl und Decken.

 

Artikel in NDR.de

Artikel in der BZ

Artikel in regionalWolfenbüttel.de

 

2018

Berichte in der Braunschweiger Zeitung

Was passiert mit dem Prinzenpalais?

 

 

In 2018 konnten wir die bereits zugesagten Fördermittel für die Sanierung des Daches über dem Festsaal und seiner Fenster nicht abrufen, da inzwischen klar geworden war, dass das Gebäude nicht nur durch Kulturschaffende Vereine genutzt, sondern auch in gemeinnützigem Besitz sein muss. Die Pressekonferenz zu 20 Jahre TonArt in 20129 wurde auch genutzt diesen Aspekt anzusprechen und darzustellen, was bereits alles durch die Unterstützung von Förderinstitutionen umgesetzt werden konnte.    

Artikel in der BZ vom 28.12.2019

Im September 2018 veranstalteten die im Prinzenpalais ansässigen Vereine einen Tag der Offenen Tür, um das Prinzenpalais als etabliertes Kulturzentrum im Herzen Wolfenbüttels noch bekannter zu machen. Dabei wurde auch die bespielbare Instrumente-Sammlung von Dr. Ulrich Thiele vorgestellt.   

Artikel in der BZ vom 13.09.2019

 

Dezember 2017

Wir hatten Besuch im Prinzenpalais!

 

12.12.2017 – Niedersachsen

Ortskuratorin besucht Prinzenpalais in Wolfenbüttel

„Sehr klein, aber bequem und sauber“

An der Restaurierung des Prinzenpalais in Wolfenbüttel beteiligt sich in diesem Jahr auch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) mit 25.000 Euro. Nun besucht am Freitag, den 15. Dezember 2017 um 10.00 Uhr bei einem Pressetermin vor Ort Martina Wolff vom Ortskuratorium Hannover der DSD gemeinsam mit Thomas Baldzer von Lotto Niedersachsen Dr. Ulrich Thiele, den Vorsitzenden des Vereins Kulturinitiative TonArt e.V., um sich einen Eindruck von den Restaurierungsmaßnahmen zu verschaffen.

An der repräsentativen Reichsstraße, gegenüber der Hauptkirche Beatae Maria Virginis, errichtete man um 1600 ein Eckgebäude, das in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts für Wohnzwecke des Erbprinzen Carl I. und seiner Frau Philippine Charlotte umgebaut wurde. Auch wenn das herzogliche Paar nur wenige Monate dort lebte, prägte dieser Aufenthalt doch die Namensgebung des Hauses.

Das Prinzenpalais ist ein verputztes Fachwerkgebäude, dessen Fassadenbemalung einen Steinbau imitiert. Das Innere wird über eine barocke Treppenanlage erschlossen. Den Festsaal im ersten Obergeschoss prägt eine reichhaltige klassizistische Ausstattung.

Ihr neues Domizil sei "reizend", befand Philippine Charlotte. Ihrem Vater, dem preußischen König Friedrich Wilhelm, schrieb die Frischvermählte 1733: das Haus sei sehr "sehr klein, aber sehr bequem und sauber". Nach der Hochzeit mit dem welfischen Kronprinzen, dem späteren Herzog Carl I. von Braunschweig-Wolfenbüttel war sie nach Wolfenbüttel gezogen. Eigens für das junge Paar hatte der herzogliche Hofbaumeister Hermann Korb ab 1722 das ehemalige Hofbeamtenhaus umgebaut und um einen barocken Anbau erweitert.

Bereits 1744 wurde das Haus verkauft und wechselte in den folgenden 100 Jahren mehrfach den Besitzer, bis es 1846 von August Fink erworben wurde, der dort ein Bankhaus gründete. Bis in die 1990er Jahre blieb das Gebäude fortan im Besitz seiner Familie. 2016 übernahm das Haus Ulrich Thiele mit dem Verein Kulturinitiative TonArt e.V.

Das Prinzenpalais gehört zu den über 370 Projekten, die die private Denkmalschutzstiftung dank Spenden, Erträge ihrer Treuhandstiftungen und Mittel der Lotterie GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Niedersachsen fördern konnte.

 

Hier geht's zur Pressemeldung der DSD.

Artikel im Schaufenster 16.12.2017

Oktober 2017

 

Und auch im nächsten Jahr geht es weiter! Die ersten Fördergelder sind zugesagt, wir können anfangen zu planen. Vielen Dank an das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur für diese großartige Nachricht!

 

Pressemitteilung MWK

Oktober 2017

 

Es tut sich was! Nachdem die letzten Wochen und Monate vor allem hinter den Kulissen gearbeitet wurde, Papier gewälzt, Preise eingeholt, Pläne gezeichnet etc. gibt es jetzt endlich auch was zu sehen! Frau Schlöder untersucht die Fassungen im gesamten Palais und legt Musterflächen an. Spannend, was da alles rauskommt...

Juni 2017

 

Wir haben es geschafft! Die ersten Schritte können starten, wir haben alle Fördergelder zusammen!

In dem ersten Abschnitt geht es zunächst einmal um eine Bestandsaufnahme und Entwicklung von Konzepten zur Sanierung und Instandsetzung. Es werden also vor allem Arbeiten hinter den Kulissen, am Rechner und auf Papier sein. Wir freuen uns darauf und sind gespannt, was sich in den nächsten Jahren verändern wird im Palais...

 

Pressemitteilung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

September 2016

 

Im ersten Bau- und Planungsabschnitt soll gemeinsam mit dem Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege ein Konzept zur Inwertsetzung des Gebäudes entwickelt und ein Maßnahmenplan erstellt werden. Dabei ist allen Beteiligten wichtig, dass das Haus weiterhin als Musik- und Kulturzentrum und der Saal als Aufführungsort für Konzerte und Musikdarbietungen genutzt werden kann. Mit der Instandsetzung der übrigen Räume kann das Angebot zur musischen Bildung hingegen noch erweitert werden. Auch die Schaffung eines barrierefreien Zugangs mit einem Aufzug soll dabei in die Planung mit einbezogen werden, so dass das Angebot auch für körperlich beeinträchtigte Personen geöffnet werden kann.

Dies werden die ersten Schritte sein auf einem langen Weg, für den nicht zuletzt erhebliche finanzielle Mittel notwendig sein werden.

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