Restaurierung des Prinzenpalais

Die Restaurierung des Prinzenpalais hat begonnen! Dazu benötigen wir Ihre/Eure Unterstützung!

Die Standsicherheit und die Sanierung der Fassade wurde bereits durch den Vorbesitzer Dr. Matthew John angegangen. Unter dem letzten Besitzer, Dr. Ulrich Thiele, wurde durch das darauf spezialisierte Architekturbüro Kleineberg, ein restauratorischer Masterplan erarbeitet.

Nun geht es los: Fenster, Dach, Stuck, Bemalung, Fußböden, Beleuchtung, Klimatisierung … Es gibt viel zu tun und wir packen es an. In diesem Blog berichten wir über den Fortschritt der Arbeiten.

Für die Restaurierung und Instandsetzung sind wir auf die finanzielle Hilfe von Förderern und Sponsoren angewiesen. Wenn auch Sie etwas zum Erhalt des Prinzenpalais beitragen wollen: wir freuen uns über jeden gespendeten Euro! Näheres finden Sie unter Spenden.

Die Spenden, auch für das Haus, sind anerkannt für einen gemeinnützigen Zweck und damit absetzbar.

Alle Sponsoren und Soender sowie die mit ihrer Hilfe umgesetzten Maßnahmen werden hier und auf einer Schautafel im Entrée des Prinzenpalais  präsentiert.

Wir sind gerne bereit Ihnen, nach Terminabsprache, den Verein, das Kulturdenkmal und die geplanten Maßnahmen, sowie die veranschlagten Kosten näher vorzustellen. 

Die barrierefreie Restaurierung und Inwertsetzung des als besonders förderwürdig anerkannten Baudenkmals wird aktuell gefördert von:

  • Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)
  • Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK)
  • Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (NLD)
  • Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD)
  • Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz (SBK)
  • Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung
  • Stiftung Zukunftsfonds Asse
  • Stadt Wolfenbüttel 

Unser ursprünglich relativ geringer Eigenanteil, wurde zwischenzeitlich auf Europa-konforme 20% hochgesetzt. 

Als gemeinnütziger Verein sind wir an dieser Stelle auf Ihre Spenden angewiesen.

Aktuell versuchen wir unser Sanierungskonzept dahingehend zu überarbeiten, das Projekt erheblich zu strecken und in kleineren Schritten voranzugehen. Dabei laufen wir allerdings Gefahr in 2019 zugesagte Mittel des Landes und des Bundes zu verlieren. 

Wie geht es weiter?

  • Es laufen Abstimmungen die weitere Sanierung der Decken und des Daches prioritätsgesteuert in kleinere Abschnitte zu unterteilen. Voraussichtlich wird zunächst die stark geschädigte Decke über dem Flur angegangen.
  • Parallel versuchen wir die Mittel für die Barrierefreiheit mit zum Teil neuen Förderern zusammenzubekommen, da dies kein Denkmalschutzprojekt ist.
  • Außerdem steht die weitere Umsetzung des Brandschutzkonzeptes, das keine unlösbaren Aufgaben enthält, an. 

Dachziegelaktion

Beim Umdecken des Daches sind etwa 600 grundsätzlich wiederverwendbare historische Linkskremper übriggeblieben und stehen nun im Hof.

Diese möchten wir gerne durch den Kellereingang hinter der Klappe in einen Kellerraum einlagern,

Am einfachsten ginge das von Hand zu Hand mit einer Menschenkette.

Aber dann ist uns Corona wieder eingefallen.

Dann müssen wir es wohl doch selber mit dem TonArt Team stemmen.

Das Festsaal-Dach- und Planungsprojekt ist termingerecht und im Kostenrahmen abgeschlossen

Wir können uns bei allen Beteiligten, unseren Förderern und unseren Spendern nur bedanken. Die Arbeiten sind, soweit wir das beurteilen können, sehr gut ausgeführt worden. Trotz aller "Funde" wurde der Projektrahmen sowohl finanziell als auch zeitlich eingehalten.

Neben den hier kommentierten Sanierungsarbeiten beinhaltete das Projekt auch die Planungsarbeiten für künftige Projekte
- Ausplanung der Barrierefreiheit (Aufzug im Hof und WC im EG)

- Ausplanung der Heizung und E-Technik für den Festsaal

Auch diese Unterlagen liegen vor.

In den nächsten Tagen werden noch ausstehende Rechnungen überwiesen und dann bleibt "nur noch" den Nachweis zu erbringen, dass auch alles so war, wie hier geschildert.

 

Aus unserer Sicht besonders erfreulich ist, dass wir zwar keine der geplanten Benefiz-Veranstaltungen durchführen konnten und auch nur wenige gespendet haben, diese dafür aber um so mehr. Wir danken allen Spendern sehr sehr herzlich!

Das Dach ist wieder dicht

Eine Herausforderung ist in den letzten Wochen das Wetter. Immer wieder müssen die Arbeiten unterbrochen und das Dach gegen Regen geschützt werden.

Der neue Unterbau sollte erst einmal wieder einige Jahrzehnte halten.

Eingedeckt wird mit intakten Originalziegeln und den im Winter besorgten gut erhaltenen Linkskrempern.

Die Schäden sind beseitigt

Unser Holzbau- und Dachdeckerbetrieb hat wieder ganze Arbeit geleistet. Nachdem  alles an einem darübergelegten Balken temporär aufgehängt war, konnten die darunter liegenden defekten Bereiche  entfernt und durch neues Holz ersetzt werden. Nach der Wiederherstellung der Wand wird unsere Restauratorin die Fassade wieder in den ursprünglichen Zustand versetzen. Die Verkleidung des Daches wird in Hellgrau, einem der 13 Farbtöne, die sie an einem Originalbrett gefunden hat, gestrichen. Die Umdeckung des Daches ist in vollem Gange.

Und ebenfalls erfreulich: Unseren Kostenrahmen werden wir wohl in etwa halten können.

Gut, dass wir nachgeschaut haben

Leider sind doch auch einige Köpfe an den Ständerbalken betroffen. Es handelt sich um behhebbare Schäden, auch wenn wir das Konzept und die Kosten noch abstimmen müssen. Hauptsache ist, dass die Decke das Ganze unbeschadet übersteht. Darauf nehmen auch die Sanierungskonzepte Rücksicht.

Juni 2020: Eine gute und eine schlechte Nachricht

Die gute Nachricht: An den Deckenbalken auf der Hofseite war in der Tat weniger zu tun als gedacht. Und die Decke hat die Arbeiten OHNE NEUE SCHÄDEN überstanden. Vielen Dank für die fachgerechte und einfühlsame Handwerksarbeit.

Die schlechte Nachricht: Auf der Straßenseite ist mehr defekt als erwartet und die Arbeiten sind etwas diffizil in der Ausführung, da sie sich über mehrere Felder hinziehen. Nächste Woche wird noch das Ständerwerk geprüft. Nach Abstimmung aller Details mit dem Statiker und dem Denkmalschutz geht es dann an dieser Stelle weiter.

Das Gerüst im Saal steht jetzt auf der anderen Seite und sichert die Decke mit der bewährten Methode.

Lehm braucht man auch

Anders als ursprünglich, wurde die Decke nun seitlich gegen kalte Luft geschlossen. Natürlich unter Anwendung denkmalgerechter Techniken.

Der Schaden ist geringer als erwartet

Die Deckenbohlen stoßen nicht, wie erwartet, unter einem Balken zusammen, sondern freischwebend zwischen zwei Balken. Zur Stabilisierung wurde seinerzeit eine Bohle quer darübergenagelt und seitlich auf den "Ringanker"-Balken des Daches aufgelegt.

Bei der Sanierung dieses Balkens vor 20 Jahren wurde die Bohle gekürzt, damit der Balken ersetzt werden konnte. Leider wurde versäumt das Auflager wiederherzustellen. Dadurch hat sich die Decke gesenkt und hat Risse bekommen.

Die erste Idee die Decke wieder hochzuziehen haben wir sicherheitshalber verworfen. Durch Keile und eine neue, auf dem Balken aufliegende, Deckbohle wurde die Decke in ihrer jetzigen Position stabilisiert.

Die Decke muss gesichert werden

Nicht nur außen ist ein Gerüst erforderlich, sondern auch im Festsaal. Die Decke besteht aus verputzten Bohlen, die direkt unter die Deckenbalken genagelt sind. Der Riss auf der Hofseite lässt uns Schäden am Balken vermuten. 

Nachdem die Restauratorinnen den kritischen Bereich der Decke gereinigt und verfestigt haben, wird dieser mit einer Schaumstoffmatte und Japanpapier als Trennschicht sanft unterstützt. Der Saal drumherum ist gesperrt, damit keine Bewegung uin das Gerüst kommt.

Die Gerüste stehen

Die Gerüste stehen. Die Wetterprognose ist gut. Es kann losgehen.

April 2020: Das erste Dachprojekt beginnt

Im letzten Jahr haben wir unser erstes Dachprojekt ausgeschrieben, beauftragt und mit der Suche nach passenden alten Linkskremper-Ziegeln begonnen.   

Das beauftragte Unternehmen aus Erfurt, das Erfahrungen mit der Sanierung historischer Dächer hat, musste dabei feststellen, dass die Ziegel regional unterschiedlich groß sind und aus ihren Quellen nicht passen. Gemeinsam haben wir in Quedlinburg passende Ziegel gefunden und inzwischen auch die Freigabe der Denkmalschutz-Stellen erhalten. In der letzten April-Woche wird das Gerüst gestellt und am vierten Mai sollen die Arbeiten beginnen:
Ein durch Undichtigkeiten zu Schünemannschen Zeiten stark beschädigter Balken der Saaldecke wird verstärkt oder ausgewechselt. Hoffentlich ohne neue Schäden im Saal! Anschließend wir das gesamte Dach über dem Festsaal umgedeckt. Die alten Ziegel werden abgenommen und schlechte werden aussortiert. Nach Ertüchtigung des Dachstuhls wird dann mit den vorhandenen und den neu beschafften alten Ziegeln das Dach wieder eingedeckt. 

Mit der Fortsetzung der Dacharbeiten, für die wir im Jahr 2019 Bundesmittel genehmigt bekommen haben, tun wir uns zur Zeit etwas schwer. Sowohl mit der Beschaffung der nötigen weiteren Fördergelder, als auch unseres Eigenanteils haben wir zur Zeit Probleme.

Das gilt auch für die Schaffung der Barrierefreiheit, für die wir Mittel des Landes in 2019 genehmigt bekommen haben.

 

Auch außerhalb der Förderung geht es weiter

Nach der Wiederherstellung in Eigenleistung des durch einen Wasserschaden im OG nicht mehr benutzbaren Bades in der Wohnung unter dem Saal, haben wir die Klappe zum Keller ebenfalls in Eigenleistung erneuert. Die neue Klappe stellt jetzt auch die Einbruchssicherheit wieder her.

Oktober 2019: Die alten Fenster sind restauriert

Wir sind begeistert. Die Fa. Beckmann aus Schladen hat ganze Arbeit geleistet. Die alten Fenster sind alle aufgearbeitet und wieder an ihrem Platz. Die denkmalrestauratorische Untersuchung hat ergeben, dass sie innen dunkelbraun waren, wie einige Stellen im Saal und die historische Eingangstür. Zum Hof sind sie auch außen dunkelbraun, zur Straße hin weiß mit Leinölfirnis gestrichen. Das Gerüst ist weg und der Saal ist sauber.

Auf dem Bild sieht man schön den Unterschied zwischen überarbeitet im Saal (links) und bisheriger Zustand am Flurfenster rechts.

Schon jetzt hört man deutlich weniger Straßenlärm und es ist weniger zugig. Wie wird das erst, wenn bald die neuen, zusätzlichen Fenster dazukommen?

Und ... Durch die fehlenden Schabracken ist die Akustik im Saal augenblicklich verändert. Wir haben die Schabracken in einen anderen Raum gebracht und klären gerade, ob wir sie gleich restaurieren lassen können, oder ob wir sie wieder aufhängen. ES GEHT VORAN.
Das Saaldach ist vergeben und die Firma ist dabei historische Ziegel zu beschaffen. Sehen wird man die Aktivitäten erst 2020.

Juli 2019: Es geht los!

Die Stapelstühle stehen auf dem Gang, die alten Stühle, der Flügel und die abgenommenen Schabracken gegen Staub geschützt im Festsaal.

Als erstes wird vor dem Festsaal in der Brauergildenstraße ein Gerüst aufgebaut und die drei Fenster restauriert. Danach sind die Fenster zum Hof dran. Aus einem ca. 350 Jahre alten, abgelagerten Eichenstamm werden "Duplikate" der Fenster angefertigt und innen, etwa auf der Mitte der Fensterbank, zusätzlich eingebaut. Zur zugfreien Belüftung erhalten diese ein Oberlicht mit Kippfunktion.
Nach derzeitiger Planung werden die Arbeiten weitestgehend abgeschlossen sein, wenn am 24. August das Musikfest Goslar zu Gast bei TonArt ist. In unserem Gesamtkonzept (10 MB)  ist dies der Baustein 2 (Seite 11), allerdings ohne Türen. Der Baustein 1 (Dach über dem Festsaal) wird voraussichtlich auch bald angegangen, zieht sich mit der Umdeckung des Daches, je nach Wetter, aber voraussichtlich bis ins nächste Jahr hin.

Der Notarvertrag ist geschlossen - 18.06.2019

Der nächste Schritt ist getan. TonArt e.V. übernimmt das Prinzenpalais

01.07.2019 - Alle Verträge sind geschlossen. Jetzt fehlt nur noch der Grundbucheintrag.

2019

Eigentümerwechsel beim Prinzenpalais

Mitgliederversammlung entscheidet:
TonArt übernimmt das Prinzenpalais

Jetzt ist es entschieden: TonArt e.V. übernimmt das Prinzenpalais.

Die Mitgliederversammlung hat am 05.06.2019 dem Vorstand die Übernahme des Prinzenpalais und der bereits sanierten Ölmühle genehmigt. 32 der 77 Mitglieder waren erschienen und haben mit einer Enthaltung der Übernahme zugestimmt.

Nach dem Bericht über das Jahr 2018/19, dem Ausblick auf 20 Jahre TonArt e.V. in 2019 und die Entlastung des Vorstands sowie Schatzmeisters, wurden die MItglieder im Detail über die Übernahmekonditionen und die geplanten Restaurierungs- und Sanierungsmaßnahmen informiert. Ein Jurist unter den Mitgliedern hatte im Vorfeld recherchiert und das Ergebnis verkündet: "Mitglieder eines gemeinnützigen Vereins sind nicht Besitzer des Vereinsvermögens und haften von daher auch nicht finanziell, sondern nur der Verein, vertreten durch seinen Kernvorstand." Damit waren die letzten Fragen beantwortet. 

MIt ihrem klaren Votum haben die Mitglieder deutlich gemacht, wie wichtig ihnen das Prinzenpalais und das darin stattfindende Miteinander unterschiedlicher Vereine, deren Mitglieder sowie den anderen Mietern des Gebäudes ist. 

Der Vorstand bedankt sich hiermit für das ausgesprochene Vertrauen.

Am Tag darauf hat der Vorstand die Zeitung nicht nur über das Ergebnis der Mitgliederversammlung informiert, sondern auch die Gelegenheit genutzt die neue Förderer-Wand (sh. Ausschnittsbild) zu präsentieren.

Durch die Anerkennung als besonders förderwürdiges Baudenkmal ist erfreulicher Weise der Eigenanteil des Vereins an den Sanierungskosten relativ gering. Bei den im Raum stehenden Summen benötigen wir voraussichtlich aber ca. 20.000 Euro pro Jahr, für die wir eine umfassende Spendenaktion bei Wolfenbütteler Firmen und Privatpersonen starten werden. Die Wand dient dazu die Groß- und zukünftig auch kleineren Spender bekanntzugeben und zu dokumentieren, was mit den Spenden umgesetzt wurde und wird.  

Artikel in der BZ vom 06.06.2019

Gesamtkonzept für die Sanierung zum Download (Stand 06.2019 10MB)

 

2019

Eigentümerwechsel beim Prinzenpalais

TonArt will das Prinzenpalais übernehmen

 

 

Die letzten Monate hat der Vorstand der Kulturinitiative TonArt e.V. genutzt alles für die Übernahme des Eigentums am Prinzenpalais vorzubereiten und die Planungen voranzutreiben. Nachdem jetzt aus Sicht des Vorstandes alles geklärt ist, wurde für den 05.06.2019 zur Mitgliederversammlung eingeladen, um dort den Kauf durch die Mitglieder entscheiden zu lassen. Bei positivem Entscheid wird direkt danach der Kauf und nach Vollzug die Beauftragung der in 2018 gestoppten Sanierungsmaßnahmen eingeleitet. 

Artikel in der BZ vom 15.05.2019

 

Gesamtkonzept für die Sanierung zum Download (Stand 06.2019 10MB)

 

Mai 2019

Bund fördert das Prinzenpalais

 

08.05.2019 – Niedersachsen

150.000 € für das Prinzen-palais

„Ein Baudenkmal, das das nationale kulturelle Erbe geprägt hat“

Am 08.05.2019 hat der Haushaltsausschuss des Bundestages entschieden, dass das Prinzenpalais aus einem Sonderprogramm zur Substanzsicherung von Baudenkmälrern, die das kulturelle Erbe prägten, mit 150.000 € gefördert wird. Dies ist der initiale Anteil für die im Jahr 2020/21 geplante Sanierung des kompletten Daches inkl. Dachstuhl und Decken.

 

Artikel in NDR.de

Artikel in der BZ

Artikel in regionalWolfenbüttel.de

 

2018

Berichte in der Braunschweiger Zeitung

Was passiert mit dem Prinzenpalais?

 

 

In 2018 konnten wir die bereits zugesagten Fördermittel für die Sanierung des Daches über dem Festsaal und seiner Fenster nicht abrufen, da inzwischen klar geworden war, dass das Gebäude nicht nur durch Kulturschaffende Vereine genutzt, sondern auch in gemeinnützigem Besitz sein muss. Die Pressekonferenz zu 20 Jahre TonArt in 20129 wurde auch genutzt diesen Aspekt anzusprechen und darzustellen, was bereits alles durch die Unterstützung von Förderinstitutionen umgesetzt werden konnte.    

Artikel in der BZ vom 28.12.2019

Im September 2018 veranstalteten die im Prinzenpalais ansässigen Vereine einen Tag der Offenen Tür, um das Prinzenpalais als etabliertes Kulturzentrum im Herzen Wolfenbüttels noch bekannter zu machen. Dabei wurde auch die bespielbare Instrumente-Sammlung von Dr. Ulrich Thiele vorgestellt.   

Artikel in der BZ vom 13.09.2019

 

Dezember 2017

Wir hatten Besuch im Prinzenpalais!

 

12.12.2017 – Niedersachsen

Ortskuratorin besucht Prinzenpalais in Wolfenbüttel

„Sehr klein, aber bequem und sauber“

An der Restaurierung des Prinzenpalais in Wolfenbüttel beteiligt sich in diesem Jahr auch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) mit 25.000 Euro. Nun besucht am Freitag, den 15. Dezember 2017 um 10.00 Uhr bei einem Pressetermin vor Ort Martina Wolff vom Ortskuratorium Hannover der DSD gemeinsam mit Thomas Baldzer von Lotto Niedersachsen Dr. Ulrich Thiele, den Vorsitzenden des Vereins Kulturinitiative TonArt e.V., um sich einen Eindruck von den Restaurierungsmaßnahmen zu verschaffen.

An der repräsentativen Reichsstraße, gegenüber der Hauptkirche Beatae Maria Virginis, errichtete man um 1600 ein Eckgebäude, das in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts für Wohnzwecke des Erbprinzen Carl I. und seiner Frau Philippine Charlotte umgebaut wurde. Auch wenn das herzogliche Paar nur wenige Monate dort lebte, prägte dieser Aufenthalt doch die Namensgebung des Hauses.

Das Prinzenpalais ist ein verputztes Fachwerkgebäude, dessen Fassadenbemalung einen Steinbau imitiert. Das Innere wird über eine barocke Treppenanlage erschlossen. Den Festsaal im ersten Obergeschoss prägt eine reichhaltige klassizistische Ausstattung.

Ihr neues Domizil sei "reizend", befand Philippine Charlotte. Ihrem Vater, dem preußischen König Friedrich Wilhelm, schrieb die Frischvermählte 1733: das Haus sei sehr "sehr klein, aber sehr bequem und sauber". Nach der Hochzeit mit dem welfischen Kronprinzen, dem späteren Herzog Carl I. von Braunschweig-Wolfenbüttel war sie nach Wolfenbüttel gezogen. Eigens für das junge Paar hatte der herzogliche Hofbaumeister Hermann Korb ab 1722 das ehemalige Hofbeamtenhaus umgebaut und um einen barocken Anbau erweitert.

Bereits 1744 wurde das Haus verkauft und wechselte in den folgenden 100 Jahren mehrfach den Besitzer, bis es 1846 von August Fink erworben wurde, der dort ein Bankhaus gründete. Bis in die 1990er Jahre blieb das Gebäude fortan im Besitz seiner Familie. 2016 übernahm das Haus Ulrich Thiele mit dem Verein Kulturinitiative TonArt e.V.

Das Prinzenpalais gehört zu den über 370 Projekten, die die private Denkmalschutzstiftung dank Spenden, Erträge ihrer Treuhandstiftungen und Mittel der Lotterie GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein in Niedersachsen fördern konnte.

 

Hier geht's zur Pressemeldung der DSD.

Artikel im Schaufenster 16.12.2017

Oktober 2017

 

Und auch im nächsten Jahr geht es weiter! Die ersten Fördergelder sind zugesagt, wir können anfangen zu planen. Vielen Dank an das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur für diese großartige Nachricht!

 

Pressemitteilung MWK

Oktober 2017

 

Es tut sich was! Nachdem die letzten Wochen und Monate vor allem hinter den Kulissen gearbeitet wurde, Papier gewälzt, Preise eingeholt, Pläne gezeichnet etc. gibt es jetzt endlich auch was zu sehen! Frau Schlöder untersucht die Fassungen im gesamten Palais und legt Musterflächen an. Spannend, was da alles rauskommt...

Juni 2017

 

Wir haben es geschafft! Die ersten Schritte können starten, wir haben alle Fördergelder zusammen!

In dem ersten Abschnitt geht es zunächst einmal um eine Bestandsaufnahme und Entwicklung von Konzepten zur Sanierung und Instandsetzung. Es werden also vor allem Arbeiten hinter den Kulissen, am Rechner und auf Papier sein. Wir freuen uns darauf und sind gespannt, was sich in den nächsten Jahren verändern wird im Palais...

 

Pressemitteilung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz

September 2016

 

Im ersten Bau- und Planungsabschnitt soll gemeinsam mit dem Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege ein Konzept zur Inwertsetzung des Gebäudes entwickelt und ein Maßnahmenplan erstellt werden. Dabei ist allen Beteiligten wichtig, dass das Haus weiterhin als Musik- und Kulturzentrum und der Saal als Aufführungsort für Konzerte und Musikdarbietungen genutzt werden kann. Mit der Instandsetzung der übrigen Räume kann das Angebot zur musischen Bildung hingegen noch erweitert werden. Auch die Schaffung eines barrierefreien Zugangs mit einem Aufzug soll dabei in die Planung mit einbezogen werden, so dass das Angebot auch für körperlich beeinträchtigte Personen geöffnet werden kann.

Dies werden die ersten Schritte sein auf einem langen Weg, für den nicht zuletzt erhebliche finanzielle Mittel notwendig sein werden.

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