Konzerte 2019

Liebe Musikfreunde,
liebe Freunde von TonArt,

 

das Jahr 2019 markiert einen entscheidenden Umbruch für die Kulturinitiative TonArt 
Im Wolfenbütteler Kulturleben:

 · geplante Übernahme des Baudenkmals Prinzenpalais durch TonArt als Eigentümer
· Beginn der Restaurierungs- und Sanierungsarbeiten
· Konsolidierung des Kulturzentrums Prinzenpalais
· Jubiläumsprogramm 20 Jahre TonArt

Mit der Übernahme des Prinzenpalais durch TonArt gelangt das Baudenkmal in gemeinnützige Trägerschaft. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, dass in den kommenden Jahren umfangreiche Fördermittel (veranschl. 2, 5. Mill.€) in seine Restaurierung fließen können und das Baudenkmal als Rahmen eines florierenden Kulturzentrums ‚inwertgesetzt' wird.

Wir freuen uns, dass sich über die produktive Kooperation der im Prinzenpalais beheimateten Vereine
Kunstverein Wolfenbüttel e.V.  -  Kulturstadt Wolfenbüttel e.V.
Kammerchor CantoVivo  -   Kulturinitiative TonArt e.V.
schon in den letzten Jahren eine intensive Synergie entwickeln konnte, die sich im Jahr 2019 weiter konsolidieren wird  durch gemeinsame Projekte (Tag der offenen Tür, Veranstaltungskoop.) und durch die Zusammenarbeit beim Themenjahr jüdische Kultur (Veranstalter Verein Kulturstadt Wolfenbüttel, und so das Prinzenpalais auf seinem Weg zum Kulturzentrum im Herzen der Stadt Wolfenbüttel voranbringen wird.
All dies trägt dazu bei, dass TonArt mit seinem Jubiläumsprogramm zum Jahr 2019 eine weitere Folge hochkarätiger Konzerte anbieten kann, die an Veranstaltungen aus den Gründerjahren (Aufführungen von Kompositionen Hans-Wilhelm Plates. Klavierabende mit Ragna Schirmer, Klaus Sticken) als Revival anknüpft und mit vier Veranstaltungen zum Jüdischen Themenjahr beitragen (Klezmer mit Giora Feidman und dem David Orlowski Trio, Vertonungen jüdischer Lyrik, Melodram mit dem Ensemble pianoworte).
Wir bedanken uns für die großzügige Förderung durch die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, die Stadt und den LK Wolfenbüttel.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch –
Ihre TonArt – der Vorstand und das Team

Ausverkauft!  Restkarten evtl. an der Abendkasse

Sa, 5. Jan , Prinzenpalais,

19:30 Uhr 
Neujahrskonzert: Tango Fuego
mit Ana-Josefine Nickelé - Gesang, Tangotanz mit La Flor del Tango
 

Zum Auftakt der Jubiläumsreihe 20 Jahre TonArt im Prinzenpalais bieten wir im Prinzenpalais ein Neujahrkjonzert mit Deutschlands Tangokoryphäen 'TangoFuego' an, bereichert um die charismatische Sängerin Ana-Josefina Nickelé, die auch in Wolfenbüttel schon bei Hoffesten mit ihrem Tangofeeling begeisterte. Hinter TANGO FUEGO, die in ihrer Musik eine großartige, durchgehend tanzbare Musik aus Jazz, Klassik, Latin und Tanzrhythmen mischen, verbirgt sich ein Tango-Quartett um den Bandoneon-Spieler Pato Lorente, den Jazz-Pianisten, Komponisten und Produzenten Detlef Strüwe, den aus dem Jazz und Musical kommenden Kontrabassisten Fritz Roppel und den klassischen Konzertmeister und Violinisten Sebastian Reimann. Und mit Ana-Josefina hat Tango Fuego wieder eine Stimme. Und was für eine…Sie hat genau das, was für Tango Fuego von entscheidender Bedeutung ist.
1991 gegründet hat sich Tango Fuego kontinuierlich zum absoluten Geheimtipp entwickelt. Tango Fuego ist das älteste Tango-Ensemble Deutschlands und hat seitdem jede Tangomode und Tangowelle unbeeindruckt überstanden.

Und als weitere Attraktion umrahmt Braunschweigs Tangoakademie 'La Flor del Tango' mit Eleonore Eiswirt und Hans-Gerd Rose das Neujahrskonzert mit Tangotanz und Schupperkurs!

Sa, 23. Feb. 19:30 Uhr, 20  Jahre TonArt 
Jubiläums-Retrospektive 
mit Liedern nach Gedichten 
von Selma Meerbaum-Eisinger, 

komp. von Hans-Wilhelm Plate,
sowie Lieder von Schubert und Brahms

Miriam Sharoni - Sopran, Gabriela Kaufmann - Klarinette
Hans-Wilhelm Plate - Klavier, Tanja Hiller - Rezitation

In Zusammenarbeit mit Kulturstadt Wolfenbüttel e.V. - 
Beitrag zum Themenjahr Jüdisches Erbe - jüdische Traditionen
Nach dem Einmarsch deutscher Truppen in das 1940 von Rumänien an die Sowjetunion abgetretene Czernowitz im Juli 1941 wurden Selma, ihre Mutter und ihr Stiefvater Leo Eisinger im Oktober 1941 gezwungen, im Ghetto der Stadt zu leben. Die Familie blieb bis Juni 1942 von der Deportation  verschont. Mit der letzten „Aushebung“ am 28. Juni wurde auch Selma mit Familie und Verwandten in das Übergangslager Cariera de Piatra, in Transnistrien, verschafft. Von dort wurde sie wie tausend andere, wie der Maler Arnold Daghani auch, in das Arbeitslager Michailowka östlich des Bugs deportiert, - ein von Deutschen besetztes Gebiet der Ukrainischen Sowjetrepublik. Die Häftlinge dort wurden gezwungen, Steine für den Straßenbau für die Durchgangsstraße IV zu hacken. Selma starb achtzehnjährig entkräftet an Fleckfieber.

Bei Selma Merbaums überlieferten Gedichten handelt es sich vorwiegend um impressionistische Liebes- und Naturlyrik von beachtlicher Stilsicherheit, die durchgängig von einer melancholischen Grundstimmung geprägt sind. Hilde Domin gestand einmal, die Gedichte Selma Merbaums, die „so rein, so schön, so hell und so bedroht seien“, „weinend vor Aufregung“ gelesen zu haben. Das schmale Werk der jungen Autorin gehört neben den Gedichten Rose Ausländers und Paul Celans zum großen literarischen Erbe der ausgelöschten deutsch-jüdischen Kultur der Bukowina.

 

Do, 7. März,19:30 Uhr,  Herzog August Bibliothek
Beitrag zur Eröffnung des Themenjahres Jüdische Traditionen

Aufgrund eines Unfalls wird dieses Programm durch ein anderes ersetzt. Es konzertieren dieselben Musiker. 

Die Veranstaltung ist eintrittsfrei, es gibt keine Karten/Reservierungen
Uraufführung einer Komposition von Hans-Wilhelm Plate: 

die Vertonung von Gedichten von Nelly Sachs 'Wie leicht wird Erde sein'

Miriam Sharoni - Sopran, Gabriela Kaufmann - Klarinette,
Carl Huros -  Cello, Hans-Wilhelm Plate - Klavier

 


Konzertumrahmung des Festvortrages von Prof. Julius Schoeps (Potsdam)

All ihre Empfindungen und das Entsetzen über den Holocaust und ihre eigenen Jahre im Exil geben im Werk von Nelly Sachs wie kaum ein anderes die Erfahrung der nationalsozialistischen Gräueltaten wieder. Das tragische Schicksal ist die Quelle ihrer bedeutenden Werke. 1950 stirbt Nellys Mutter, es folgen Gedichte, in denen sie sich damit auseinandersetzt. Zwei Jahre später erhält Sachs die Schwedische Staatsbürgerschaft. 
Im Jahr 1965 erscheint Nelly Sachs' Lyrikband "Späte Gedichte" und noch im selben Jahr erhält sie den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Ein Jahr später erhält sie gemeinsam mit dem israelischen Schriftsteller Samuel Josef Agnon den Nobelpreis für Literatur für ihre herausragenden Werke, die das Schicksal Israels mit ergreifender Kraft und Ehrlichkeit interpretieren und wiedergeben.

Sa, 9. März, 19:30 Uhr
Anna Fedorova, Klavier
Franz Liszt - Alexander Scriabin - Frédéric Chopin 

 

Sonderpreis: 20,-/15,-/10,-

Vorbestellungen telefonisch oder über diese website sind nicht mehr möglich.

Der Vorverkauf über Reservix online und Vorverkaufsstellen läuft aber weiter.

 

Die ukrainische Pianistin, gegenwärtig in Amsterdam zu Hause, in dessen berühmtem Concertgebouw sie bereits über 30 Konzerte spielte, trägt im Prinzenpalais ihr aktuelles Programm vor: 
Auf Franz Liszts 3 Petrarka Sonnette folgen von  
Alexander Scriabin 2 Poems und die 4. Sonate, anschließend die vier Balladen von Frédéric Chopin. Anna Fedorova hat zahlreiche internationale Preise gewonnen, unter anderem beim »International Rubinstein In Memoriam piano competition«, den internationalen Chopin-Wettbewerb für junge Künstler und dem Lyoner Klavier Wettbewerb, zudem erhielt sie den Verbier Festival Academy Award. Sie studierte an der Lysenko Musikhochschule in Kiew und setzt derzeit Studien am Royal College of Music in London fort. Wertvolle Impulse erhielt sie zudem von so namhaften Pianisten wie Alfred Brendel und Menahem Pressler. Zu ihren Mentoren zählen zudem Andras Schiff und Steven Isserlis. Im Herbst 2014 wurden ihre ersten beiden Alben herausgegeben – eine Solo-CD mit Werken von Brahms und Chopin beim DiscAnnecy Label und eine Rachmaninoff – CD bei Piano Classics. Weitere CD-Herausgaben folgten 2016 mit bemerkenswertem Erfolg.

Zum Royal Philharmonic Orchestra in London wurde und wird sie ebenso eingeladen wie zur Nordwestdeutschen Philharmonie, dem Orchestre Lamoureux im Theater Champs Elysees, dem Bournemouth Symphony Orchestra und vielen anderen. Sie trat bereits im berühmten Amsterdamer Concertgebouw auf. 2015-16 war sie Artist in Residence der Edeshe Concert Hall in Ede (Niederlande). Dort wird sie auch die künstlerische Leitung des Internationalen Kammermusikfestivals übernehmen.

Sa, 27. April, 19:30 Uhr, brahms ensemble braunschweig -

jetzt in veränderter Besetzung:
Ute Engelke - Sopran,

Antje Siefert - Alt,

Jörn Lindemann - Tenor, 
Marc Fiedler - Bass,

Hisae Otsuka-Stroh und

Ulrich Kallmeyer, Klavier zu vier Händen

 

Das Abendprogramm: Clément Janequin (um 1485-1558): Le chant des oyseaux
Johannes Brahms (1833-1897): Liebeslieder opus 52 (1869)
Neue Liebeslieder opus 65 (1875)
für vier Stimmen und Klavier vierhändig
Ulrich Kallmeyer: (1963) Rondo favori für Klavier zu vier Händen (2018)
Two Graces für vier Stimmen (2018)

Der französische Renaissance-Komponist Janequin schrieb viele Lieder, die mit ihrer Rhythmik und Lebendigkeit bestechen und geradezu modern anmutende geräuschhafte Klänge von den Sängern fordern. Im hier erklingenden „Gesang der Vögel“ wähnt man sich an einem Frühlingsmorgen inmitten kunstvollen Waldgezwitschers.
Georg Friedrich Daumer war Erzieher von Kaspar Hauser, Philosoph und trat als Lyriker mit Liebesgedichten hervor. Jedoch erst die Vertonung von Johannes Brahms macht Daumers Polydora, eine Sammlung freier Übersetzungen von polnischen, russischen und ungarischen Liebesgedichten, unsterblich. Seine Volkslieder nannte er seine "großen Lieblinge", und von den ersten Liebesliedern opus 52 war er überzeugt, dass sie "einigen Leuten Freude machen" würden. Das taten sie, und so kam wenige Jahre später das zweite Opus hinzu.

Das Ensemble konnte erfreulicherweise den Braunschweiger Ulrich Kallmeyer zu Neukompositionen bewegen: während sein Vokalwerk zwei Tischgebete des schottischen Nationaldichters Robert Burns verarbeitet, die den Zustand der pietas (Frömmigkeit) vor und nach dem Essen thematisieren, ist das Klavierwerk abwechslungsreich unterhaltsamer Natur in der Tradition Beethovens, der eins seiner beliebten Stücke Andante favori nannte. 
Die Besetzung des  brahms ensemble braunschweig hat sich zwischenzeitlich verändert.

Nach wie vor setzt es sich mehrheitlich aus Braunschweiger Musikern zusammen. Die Konzert- und Opernsänger/innen waren und sind an den Opernhäusern Hannover, Braunschweig und Hildesheim zu hören, die Pianistinnen sind in der Konzertszene aktiv und alle sind engagierte Pädagogen ihres Faches.

 

Sa, 11. Mai, 19:30 Uhr: Indische Ragamusik und Weltmusik 
Indigo Masala mit  Yogendra - Sitar, Ravi Srinivasa - Perc., 
Arun Leander - Knopfakkordeon,  sowie Carsten Wicke - Rudra Veena

Sonderpreis: 20,-/15,-/10,-

Vorverkauf über Reservix online und Vorverkaufsstellen

 

Doppelkonzert -  Indisches Musikfest mit kulinarischer Umrahmung!

Indigo Masala - ist das nun eine umwerfend komische Comedy-Show mit musikalischen Zwischenspielen? Oder doch ein atemberaubend schönes Konzert mit Comedy-Einlagen? Indigo Masala entzieht sich mit so gekonnter Leichtigkeit jeder Schublade, dass man Genregrenzen getrost vergessen kann. 
Einfach Ohren auf also für indische Sitar-Magie, wirbelnde Tabla-Grooves und treibendes russisches Akkordeon, exquisit arrangiert mit betörenden Stimmen, raffiniert vielfarbiger Percussion, überschäumender Spielfreude und einem feinen Hauch von Jazz. Diese ganz erstaunliche, einzigartige, pulsierend sinnliche und hoch virtuose Mischung ist Musikgenuss vom Allerfeinsten. Kein Wunder, dass Indigo Masala damit Preisträger beim Weltmusikwettbewerb Creole war.

Carsten Wicke ist heute einer der wenigen internationalen Rudra Veena-Spieler.  Seine Raga-Präsentation vereint die meditative Tiefe des Alap - die beispiellose Stärke des Dagarbani Dhrupad - mit der dynamischen Interpretation der schnelleren Phasen (Jor, Jhala), einem herausragenden Merkmal des Khandarbani-Stils.  Durch die Kombination subtiler melodischer Variationen mit komplexen rhythmischen Fingerstrichtechniken erzeugt dieses Veenaspiel ein einzigartiges Hörerlebnis, das sowohl von indischen Musikliebhabern als auch vom internationalen Publikum geschätzt wird. .

Von der alten klassischen Dhrupad Musik fasziniert, traf Carsten Indiens legendären Rudra Veena Meister Padma Bhushan Ustad Asad Ali Khan Ustad Asad Ali Khan akzeptierte ihn als einen seiner wenigen Veena-Schüler und brachte ihm die traditionelle Rudra Veena im Khandarbani-Stil bei. 

Sa, 8. Juni, 19:30 Uhr - Herzog August Bibliothek
Klavierabend mit

Klaus Sticken
 

Beethoven - Clementi - Chopin 

 

Wir freuen uns, dass der Wiener Pianist Klaus Sticken wieder einmal bei uns zu Gast ist - in der Augusteerhalle der HAB, wo er sein Programm mit Beethovens Eroica-Variationen beginnt, darauf folgt Clementis Sonate "Didone abbandonata"und schließlich die Sonate h-moll op. 58 von Frédéric Chopin.
Der Pianist Klaus Sticken ist seit über 25 Jahren im Konzertleben präsent. Er konzertierte auf Podien wie der Hamburger Laeiszhalle, dem Berliner Konzerthaus, der Stuttgarter Liederhalle, dem Wiener Musikverein, der Tonhalle Zürich, der Philharmonie Kiew oder dem Großen Saal des Tschaikowsky-Konservatoriums in Moskau. Als Solist hat er mit renommierten Orchestern wie den Warschauer Philharmonikern unter Kazimierz Kord, dem Orchestre de Chambre de Lausanne unter Jesús López-Cobos, den Berliner Symphonikern unter Grzegorz Nowak oder den Moskauer Symphonikern unter Mark Gorenstein zusammengearbeitet. Konzertreisen führten ihn in viele europäische Länder und nach Fernost.
Klaus Sticken absolvierte sein Konzertexamen an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Dass in seinem Spiel »Adrenalin und Analyse ins Gleichgewicht kommen« (Kulturspiegel), weist auf seine Ausbildung bei Klaviervirtuosen vom Rang eines Vladimir Krainev und Vitaly Margulis hin, wie auch auf die prägenden Lektionen durch György Sebök in der Schweiz und Alfred Brendel in London. Auf seinem Weg von Wettbewerbserfolgen in Vevey, Athen und Hamamatsu bis heute hat er sich als »großer Gestalter, echter Lyriker und phänomenaler Architekt« (Tribune de Genève) einen exzellenten Ruf erspielt.

In Zusammenarbeit mit der Herzog August Bibliothek

So, 30. Juni,

Hoffest im Prinzenpalais 
15:00 h Musikfest im Innenhof
(Eintritt frei)         

19:00 Uhr, Milestones -

20 Jahre David Orlowski Trio 
mit Jens-Uwe Popp,

David Orlowsky,

Florian Dohrmann

 

Sonderpreis: 24,-/18,-/15,-   Vorverkauf über Reservix online und Vorverkaufsstellen

Wie alljährlich feiert TonArt auch diesen Sommer ab 15:00 h ein Musikfest im Innenhof des Prinzenpalais

Laufendes musikalisches Programm bei Kaffee und Kuchen (für Mitglieder umsonst) und freiem Eintritt

15:00h Kammerchor Cantovivo

16:00h Duo Maike und Ricarda Schmersahl

17:00h TonArt singt

Ab 18:00h Kulinarisches nach TonArt Art

 

19:00h als abschließenden Höhepunkt (mit Eintritt):

Das David Orlowsky Trio war bereits auf allen großen internationalen Festivals und Konzerthäusern zu Gast wie z. B. der Philharmonie Luxemburg, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Schleswig-Holstein Musikfestival, Rheingau Musikfestival, Kammermusikfestival Oslo, Festspiele Mecklenburg Vorpommern, Beethovenfest Bonn, Den Haag Jazzfestival oder dem Moritzburg Festival u.v.m..

Ihre Aufnahmen für Sony Music stürmen regelmäßig die Klassikcharts. Ihre Kompositionen werden weltweit von Schott Musik/ Advance Music verlegt und die Notenbücher sind nicht nur bei Musikschülern ein Verkaufsschlager.Wohl kaum ein anderes Ensemble hat die Tradition der Klezmermusik auf faszinierendere Weise fortgeführt als das David Orlowsky Trio. Mit seiner "schwerelosen Musik des Augenblicks" (Mittelbayrische Zeitung) beschließt es das Sommerfest im Innenhof des Prinzenpalais.

Die Musik des Trios atmet den Geist des Klezmer und ist durchdrungen von der Neugier nach neuen Klängen und musikalischen Wegen.

Die ECHO-Klassik Preisträger komponieren ihre Musik, für die sie den Begriff „chamber.world.music“ geprägt haben, weitgehend selbst und faszinieren das Publikum sowohl in der New Yorker Carnegie Hall, in der Berliner Philharmonie, beim Lucerne Festival als auch in kleinen Clubs fernab der Metropolen. Zu den musikalischen Partnern des David Orlowsky Trios gehörten Künstler wie z.B. Daniel Hope, Per Arne Glorvigen, Avi Avital und der Schauspieler Dominique Horwitz.

Mi, 14. August, 18:00Uhr, Klostergut Heiningen
Duo Cello & Klavier - Eckart Runge & Jacques Ammon  "Baroque Blues" 

Die Welt des Barock wird im Konzert des Duos Runge & Ammon in die Gegenwart geholt: Im Barocksaal des Klostergutes Heiningen verbinden sie Kompositionen von Bach und Hdel mit Werken von George Gershwin, Chick Corea, Nikolai Kapustin, Bireli Lagrene und Astor Piazzolla in einer individuellen Mischung mit ueberraschenden improvisatorischen Elementen.
Als Cellist und Gruender des Artemis Quartetts, ist Eckart Runge seit 15 Jahren von New York ueber Wien bis Tokyo auf allen grossen Podien der Welt praesent. Neben der internationalen Quartettkarriere "wirbt er vielsprachig fuer Grenzgaenge in Tango, Jazz und Filmmusik" (Der Spiegel) und gewinnt mit seinem 1998 gegruendeten "celloproject" ein immer breiteres Publikum fuer klassische Musik. Zusammen mit dem Pianisten Jacques Ammon praesentiert er heute verschiedene Programme um Tango, Film und Jazz. Besondere Produktionen sind "Concert Visuel" mit zwei Pantomimen aus der Compagnie Marcel Marceau und "Saite an Saite - Kreativit鋞 und Dialog im Unternehmen Leben". Eckart Runge lehrt als Professor an der Universitaet der Kuenste in Berlin und der Chapelle Reine Elisabeth in Bruessel. In Santiago de Chile als Kind Deutsch-Chilenischer Eltern geboren, machte Jacques Ammon 1989 als Preistraeger des internationalen "Claudio Arrau" Klavierwettbewerbes zum ersten Mal auf sich aufmerksam.. Ein besonderes kuenstlerisches Anliegen ist Jacques Ammon die Gegenueberstellung von klassisch-romantischem und lateinamerikanischem Repertoire.Jacques Ammon war kuenstlerischer Berater bei einer CD-Produktion (EMI) mit lateinamerikanischer Musik der "12 Cellisten der Berliner Philharmoniker", welche eine Grammy-Nominierung und den Echo-Preis erhielt. Als Duo arbeiten die beiden Kuenstler seit ueber zehn Jahren zusammen und gastierten bereits in wichtigen Konzertserien wie den Meisterkonzerten Baden-Baden, der Dresdner Frauenkirche, dem WDR Koeln, dem Wiener Konzerthaus, beim Schleswig-Holstein Musik Festival sowie in Italien, Belgien, Frankreich, der Schweiz, Suedamerika und der USA. Auf Einladung der Witwe Astor Piazzollas, Laura Escalada de Piazzolla, gastierte das Duo 2003 mit "CelloTango" in einem Gedenkkonzert in Buenos Aires.

Sa, 24. August, 19:30 Uhr Musikfest Goslar – Harz zu Gast bei TonArt in Wolfenbüttel

Große Streichsextette von Brahms gespielt von internationalen Interpreten im Prinzenpalais

Tanja Becker-Bender und Christoph Schickedanz (Violine), Anna Kretta Gribajcevic und Kari Traeder (Viola), Sung-Won Yang und Johannes Krebs (Cello) 

 

Zum Brahms-Fest lädt das Musikfest Goslar – Harz in Zusammenarbeit mit TonArt Wolfenbüttel am 24. August um 19.30 Uhr erstmalig ins Wolfenbütteler Prinzenpalais.

„Ein junges Blut, an dessen Wiege Grazien und Helden Wache hielten“ – mit dieser romantischen Schwärmerei begrüßte kein Geringerer als Robert Schumann den jungen Johannes Brahms in der Musikwelt seiner Zeit. Es waren nicht zuletzt die beiden Streichsextette B-Dur op. 18 und G-Dur op.36, die zum großen Erfolg des Komponisten beitrugen. Im Konzert werden diese beiden Werke des großen Romantikers von Tanja Becker-Bender und Christoph Schickedanz (Violine), Anna Kretta Gribajcevic und Kari Traeder (Viola), Sung-Won Yang und Johannes Krebs (Cello) meisterlich interpretiert.

Tanja Becker-Bender, geboren in Stuttgart, erhielt früh Auszeichnungen bei den internationalen Wettbewerben in Genf (CIEM), Brüssel (CIM Chimay), Tokio (Bunkamura Orchard Hall Award), Houston, Gorizia und Genua (Premio Niccolò Paganini). Christoph Schickedanz begann seine facettenreiche Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusikinterpret nach Auszeichnungen bei diversen Wettbewerben in Europa und den USA. .Die finnische Bratschistin Anna Kreetta Gribajcevic ist seit 2012 Professorin an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Sie studierte an der Sibelius Academy in ihrer Heimatstadt Helsinki, sowie in Saarbrücken und Berlin bei Diemut Poppen und Kim Kashkashian. Kari Träder erhielt zunächst Geigenunterricht und sammelte bereits früh Orchester- und Kammermusikerfahrung im Landes- und Bundesjugendorchester. Nach dem Abitur 2007 und einem kurzen Studium der Germanistik und Musikwissenschaft wird sie seit 2009 an der HMTM Hannover in der Klasse von Prof. Volker Jacobsen (ehem. Artemis-Quartett) unterrichtet. Der Cellist Sung-Won Yang ist als Solist und Kammermusiker auf der ganzen Welt aufgetreten. Er gab Solo- und Kammermusikkonzerte an renommierten Orten wie der Alice Tully Hall im Lincoln Center in New York, dem Salle Pleyel und dem Théâtre des Champs Elysées in Paris, dem Concertgebouw in Amsterdam, dem Terrace Theater im Kennedy Center in Washington DC, dem Musikverein in Wien, der Opera City Hall in Tokio, der Symphony Hall in Osaka und dem National Center for the Performing Arts in Beijing. Seine Rezitals führten auch zu anderen führenden Städten wie London, Rom, Frankfurt, Madrid, Prag, Helsinki, Boston, Seattle, Tel Aviv, Shanghai, Sydney und vielen anderen.  Ein waschechter Goslarer ist Johannes Krebs, aufgewachsen in der Welterbestadt, ehemaliger Schüler des ehrwürdigen Ratsgymnasiums und seiner Heimatstadt nach wie vor eng verbunden. Heute ist der vielgefragte Cellist mit seiner Familie in Bremen ansässig und wirkt dort als Solocellist der Bremer Philharmoniker. Sein elegant-kultiviertes Spiel auf einem prachtvollen Cello aus der italienischen Geigenbauer-Dynastie Testore führt ihn mit den renommiertesten musikalischen Partnern zusammen. Seine Studien absolvierte Johannes Krebs bei Lehrern wie Friedrich-Jürgen Sellheim in Hannover, Frans Helmerson in Madrid und Reinhard Latzko in Basel

Tickets zu 5,- (Schüler) bis 25,- über Reservix, Bücher Behr und an der Abendkasse bzw. www.tonart-wf .de und Tel 05331 929 808.

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Samstag, 21. September, 18:30Uhr, Prinzenpalais

Programm zur Wolfenbütteler Kulturnacht

 

Wie jedesmal haben wir uns bemüht im Festsaal des Prinzenpalais ein abwechselungsreiches Programm zu bieten.

Dort wechseln wir jede halbe Stunde die Zuhörer. Beim Aufgang über das repräsen-tative Treppenhaus und dem Aufenthalt in den herrschaftlichen Räumen, auch außerhalb des Saals, haben Sie Gelegenheit den leicht morbiden Charme dieses größten Teils im  Renovierungsstand von 1886 befindlichen besonderen Gebäudes auf sich wirken zu lassen. Für Ihr leibliches Wohl wird ebenfalls gesorgt. 

So, 29. Sept, 17:00 Uhr  duo pianoworte
Helmut Thiele, Rezitation,
Bernd Christian Schulze, Klavier 

 

 

Anton Arensky: Drei Melodeclamationen op.68 Die Weise von Liebe und Tod 
des Cornets Christoph Rilke (1944)
Text: Rainer Maria Rilke / Musik: Viktor Ullmann

 

Viktor Ullmanns „Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke“ entstand in seinen letzten Lebensmonaten im Konzentrationslager Theresienstadt kurz vor dem Abtransport nach Auschwitz, wo der jüdische Komponist im Oktober des Jahres 1944 ermordet wurde. Das Werk gilt als einer der bedeutendsten Beiträge zur Kunstform des Melodrams. Viktor Ullmann hat es noch selbst mehrfach in Theresienstadt aufgeführt.
Die Konzerte des duo pianoworte sind immer ein besonderes Ereignis und zeichnen sich durch einen sehr persönlichen Stil aus. Sprecher und Pianist bauen mit Moderationen eine Brücke zwischen Bühne und Publikum, dadurch entsteht bei den Zuhörern ganz selbstverständlich Interesse und Offenheit für zeitgenössische Musik.

Sprecher und Klavier – eine so einfache Besetzung in der vielfältigen Musiklandschaft von heute?
1994 gründeten der Pianist Bernd-Christian Schulze und der Schauspieler Helmut Thiele ein Ensemble, für das es anfangs kaum etwas Aktuelles aufzuführen gab, denn nur wenige Komponisten hatten seit längerer Zeit Stücke für Sprecher und Klavier geschrieben. Dabei eignet sich diese Besetzung hervorragend für die heute so wichtige Vermittlung von Musik.
Doch die Verbindung von Wort und Musik begeistert nicht nur Kinder. Für erwachsene Hörerinnen und Hörer entstand ein umfangreiches Repertoire, das mit humorvollen oder poetischen Texten eine Brücke zur zeitgenössischen Musik baut. Auch der Ursprung des Genres, das Konzertmelodram der Romantik, taucht mit seiner emotionalen Dramatik in den Programmen des duo pianoworte auf.

 

 

So, 27. Okt, 17:00 Uhr,  Ragna Schirmer, Fortepiano
Konzertreplique

Clara Wieck                                      

Aus Anlass des 200. Geburtstags von Clara Schumann widmet sich Ragna Schirmer den Konzerten einer der bedeutendsten Künstlerinnen des 19. Jahrhunderts, die die Pianistin in ihren eigenen Konzerten wiederaufleben lassen wird:  im Prinzenpalais trägt sie das Konzert vom 15. Februar 1872 in Hastings England mit Werken von Beethoven, Scarlatti, Händel, Schumannm Brahms, Chopin und Mendelssohn vor.
Ein Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit ist die Beschäftigung mit Leben und Werk von Clara Wieck-Schumann. Zum Schumann-Jahr 2006 entstand das Projekt „Ich möchte lachen vor Todesschmerz“, in dem Ragna Schirmer gemeinsam mit dem Schauspieler Dominique Horwitz in Klang und Wort von der ebenso fruchtbaren wie schwierigen Beziehung zwischen Robert und Clara erzählt. Zum 175. Hochzeitstag der Schumanns 2015 spielte sie die CD „Liebe in Variationen“ ein - eine Reminiszenz an die in Tönen verwobenen musikalischen Botschaften zwischen Clara, Robert und Johannes Brahms.
2017 erschien „Clara“, eine Aufzeichnung des Klavierkonzertes der jungen Clara Wieck. 2018 wurde das Stück „Clara - ein Spiel für Ragna Schirmer und Puppen“ uraufgeführt.
Für das große Jubiläumsjahr 2019 hat sich die Pianistin etwas ganz Besonderes vorgenommen: Nachdem sie in monatelanger Arbeit alle Konzertprogramme von Clara Schumann gesichtet hat, sollen diese nun so zahlreich wie möglich an ihren Original-Orten neu erklingen. Jedes Konzert eine Serenade für die wichtigste Pianistin des neunzehnten Jahrhunderts. 

Die Pianistin Ragna Schirmer erfreut sich seit Jahren höchster Anerkennung bei Konzertpublikum und Fachkritik. 
Ihre Interpretationen zeichnen sich durch die Kunst der Nuance sowie die Liebe zum Detail auf der Suche nach verborgenen historischen und zeitgenössischen Bezügen aus. Zu Beginn ihrer Karriere sorgte die zweifache Bach-Preisträgerin mit ihrer Einspielung der Goldbergvariationen für ein aufsehenerregendes CD-Debüt. Für die Gesamtaufnahme der Klaviersuiten von Georg Friedrich Händel wurde sie mit dem Händel-Preis der Stadt Halle geehrt.
Ragna Schirmers Diskografie verzeichnet neben zwei 
hochgelobten Haydn-Alben Kompositionen von   Beethoven, Mendelssohn, Chopin, Schumann, Brahms, Schmidt, Schnittke, Corigliano und Connesson. Zum Liszt-Jahr 2011 legte sie eine Gesamteinspielung der „Années de Pèlerinage“ vor, die sie mit Madrigalen der italienischen Renaissance zu einer sinnstiftend schönen Kombination verband. 

Sa, 23, Nov. 19:30 Uhr, Johanniskirche
Klezmerfantasies 
Giora Feidman - Klarinette,

Marina Baranova - Klavier, 
Murat Coskun - Rahmentrommel 

 

In diesem Programm präsentieren Giora Feidman, Marina Baranova und Murat Coskun einen spannenden musikalischen Trialog. Dabei treffen verschiedene musikalischen Welten aufeinander, die auf den ersten Blick zu unterschiedlich erscheinen, als dass man zu glauben wagte, sie ließen sich zu einem harmonischen Ganzen zusammenfügen:
Klassik, Improvisation, Klezmer, Jazz, Tango, orientalischer Gesang, mediterrane und indische Percussion und experimentelle Sounds? Den drei Ausnahmekünstlern ist es gelungen, ein Programm zu erarbeiten, bei dem man den Funken zwischen Klarinette, Piano und Rahmentrommeln springen hört und die Leidenschaft und Kreativität der Musiker in jeder Note spürt.
Feidman, Baranova und Coskun inspirieren sich gegenseitig und leben in Improvisationen ihre ungemein vielseitige Musikalität aus. Sie schenken dem Hörer Rhythmen, Groove und Melodien und machen es zum begeisterten Weggefährten einer außergewöhnlichen musikalischen Reise, u.a. mit Werken von Astor Piazzolla, Sam Lieberman, Ora Bat Chaim oder J.S Bach und natürlich von den Ensemblemitgliedern selbst.
Inspiriert von der Zusammenarbeit mit Giora Feidman und von ihm ermutigt, ihren eigenen musikalischen Ausdruck nicht nur durch die Interpretation bestehender Werke zu finden, öffnete sich für Marina Baranova, die bis dahin unentdeckte Welt, Melodien aus der eigenen Fantasie herauszuholen und Stücke für dieses Programm zu schreiben.
Murat Coskun, einer der gefragtesten Rahmentrommler seiner Generation, glänzt nicht nur in den von ihm selbst geschriebenen Werken mit kompliziertesten Rhythmen, denen er in so manchem Song orientalische Melodien hinterherschickt. Und Giora Feidman, der es seit jeher liebt, musikalische Grenzen zu überschreiten und das Verbindende in der Musik zu suchen, fügt letztendlich zusammen, was auf den ersten Blick nicht zusammengehört.

Sa, 7. Dez, 19: 30 Uhr 
Ensemble  The Playfords mit ‚Nova Nova' 
Europäische Advents- & Weihnachtslieder aus dem 14.-18. Jahrhundert 

Die typisch menschliche Sehnsucht nach Veränderung einer unbefriedigenden Gegenwart bildet letztlich auch den Kern des Weihnachtsfestes. Für die christliche Welt ist die Geburt Jesu die lang erhoffte Neuigkeit und hat über Jahrhunderte vielfältigen und vor allem musikalischen Widerhall gefunden. Unter dem sprechenden Titel „Nova! Nova!“ („Neues! Neues!“) widmen sich The Playfords weihnachtlicher Musik aus dem 14. bis 18. Jahrhundert. Um bekannte deutsche Melodien gruppieren sich Lieder und Tänze aus England, Frankreich und Spanien.
Als Ensemble aus Spezialisten für Alte Musik stellen sich The Playfords in die beinahe verlorene Tradition improvisierender Renaissance- und Barockmusiker. Mit ihrer spielerischen wie stilechten Herangehensweise ermöglichen sie es der Musik vergangener Tage, die ganze Palette weihnachtlicher Emotionen auszuleben, von stiller Ergriffenheit bis zum ausgelassenen Freudentaumel, augenzwinkernd aktuelle Bezüge inbegriffen, musiziert mit mediterranem Charme.
Das mitteldeutsche Ensemble The Playfords steht für authentische und innovative Interpretation von Tanzmusik aus Renaissance und Frühbarock. Auf historischen Instrumenten spielen sie Alte Musik in neuen Arrangements, die aus spontanen Improvisationen entstehen und in Zusammenarbeit mit Tanzmeistern und durch viel Bühnenerfahrung reifen. Das fünfköpfige Ensemble gründete sich 2001, inspiriert durch „The English Dancing Master“ von John und Henry Playford.

 In dieser erstmals 1651 erschienenen Sammlung sind bekannte Melodien der Zeit mit passenden Tanzanweisungen notiert. Harmonien und Basslinien wurden durch die ausführenden Musiker improvisierend gefunden und durch ihre individuellen Vorlieben und Fähigkeiten wesentlich bestimmt, eine willkommene Herausforderung für die Kreativität jedes virtuosen Musikers – damals wie heute. Mit ihrer spielerischen Herangehensweise an Alte Musik stellen sich The Playfords, allesamt Spezialisten ihres Fachs, in diese Tradition, augenzwinkernde Bezüge zu aktueller Musik sind unvermeidlich. 

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