Die Geschichte der Bewohner des Prinzenpalais

Wir danken Meike Buck, dass sie uns ihre, für ein Heimatbuch gedachte, Recherchen zur Verfügung gestellt hat

Meike Buck

„Klein aber fein“

Eine Quellenrecherche zur Geschichte des „Prinzenpalais“ in Wolfenbüttel

 

Fürstliche Bewohner als Namensgeber

Es ist der 3. August 1733. Vor ziemlich genau einem Monat hatten sich der Braunschweiger Erbprinz Carl, der einmal als Carl I. das Herzogtum Braunschweig-Wolfenbüttel regieren sollte, und Philippine Charlotte, Tochter des preußischen Königs Friedrich Wilhelm, das Ja-Wort gegeben. Die Feierlichkeiten hatte als pompöse Doppelhochzeit auf Schloss Salzdahlum stattgefunden. Ihr folgten zahlreiche Festivitäten, Empfänge und Bälle zu Ehren des Brautpaares. An diesem Abend Anfang August hatte das junge Paar eine Opernaufführung in Braunschweig besucht und zog nun in das festlich beleuchtete Wolfenbüttel ein. Hier würden sie, da in Salzdahlum kein Platz war, die nächsten Jahre wohnen. Und dieses „Ausweich-Quartier“ war das Haus Reichsstraße 1/Ecke Brauergildenstraße, das heute den Namen „Prinzenpalais“ trägt – nach seinen fürstlichen Bewohnern. In einem Brief an ihren königlichen Vater schrieb Philippine Charlotte später, das Haus sei „reizend“. „Sehr klein, aber sehr bequem und sauber“ und sie würde sich dort sehr wohl fühlen.[i] Zwar verbrachte das Paar hier nur wenige Jahre, bereits 1735 zogen sie ins Schloss Salzdahlum um, doch hinterließen sie von allen Bewohnern die meisten Spuren im Gebäude, nicht zuletzt gaben sie ihm den Namen „Prinzenpalais“.

Um dem fürstlichen Paar eine angemessene Unterkunft zu bieten, hatte der herzogliche Hof das für einen Hofbeamten 1603 erbaute Haus erworben. Der fürstliche Hofbaumeister Hermann Korb erhielt nun den Auftrag, das Gebäude für den Einzug des Erbprinzen und seiner Gemahlin umzubauen, dazu gehörte auch ein Anbau entlang der Brauergildenstraße. Korb war ein Meister im Verschleiern von Holzfachwerk, von Architekturtheoretikern wurde er dafür als „Theatermaler“ verspottet.[ii] Wenn man unten vor dem Haus steht, erkennt man das Fachwerk erst auf den zweiten Blick, die Aufmalung der Steinquader wurde vor einigen Jahren nach historischen Befunden wieder aufgetragen, wie Korb sie konzipiert hatte. Doch ebenso entscheidend sind die Veränderungen, die Korb im Gebäudeinnern vornahm. Ein großzügiges Treppenhaus, repräsentative, große Räume mit hohen Decken, mit barockem Stuck und Malerei ausgestaltet. Das Herzstück bildet ein Festsaal am Ende einer Enfilade.[iii]

Wenige Jahre nach dem Auszug des fürstlichen Paares verkaufte der Hof das Haus bereits wieder, in dem folgenden Jahrhundert wechselten die Besitzer mehrfach. Die Geschichte der Bewohner sollen im Folgenden nachgezeichnet werden.

 

Ruhesitz für einen Kriegskommissar

Über die ersten Eigentümer nach dem Verkauf ist bisher nichts bekannt, erst für das Jahr 1754 ist der Krieges Commissarius Schorkopf“ als Besitzer belegt.[iv] Johann Ernst Schorkopf war eigentlich Jurist, hatte einige Jahre an der Universität Helmstedt studiert und bewarb er sich 1719 um eine Anstellung im herzoglichen Heer:

„Bewerbung/Bitte, daß Eu. Hertzogl. Durchl. mir und meiner angebohrenen unterthänigsten Devotion so gnädigst zu erscheinen und bey dero Hertzogl. Trouppen mit einer Fähndrich Stelle mich gnädigst anzusehen geruhen mögen. Allerunterthänigster u[nd] gehorsamster Knecht.[v]

Die Bitte wurde gewährt und nach mehreren Jahren im Dienst des Herzogs August Wilhelm ersuchte Schorkopf um Beförderung zum Leutnant, zur „gnädigste[n] Verbesserung meines Caracters“. Seit zwei Jahren versah er zudem den Dienst als Quartiermeister des Regiments und war für die Versorgung der Truppe verantwortlich.[vi]

Am 13. Mai 1737 schließlich bat Schorkopf um seine Entlassung, eine Verletzung am Bein mache es unmöglich, dass er weiter den Dienst im Heer versah. Lange habe er mit sich gerungen,

„ob ich in Stande sey in Campagne gehen zu können, bis ich endlich auf vieler officier Vorstellung denen mein Unglück bekand, leyder den jetzo beseufzenden Entschluß gefasset, Eu. Hertzogl. Durch. mein besorgendes Unvermögen unterthänigst fürzutragen.“

Dabei formulierte er noch ein wichtiges Anliegen:

Wenn nun aber, wie der Höchste Gott mein Zeuge, aus keiner andern Ursache, als wegen meines besorgenden Unvermögens umb gnädigste Dimission gebehten, und ich bey der nicht vermögend von eigenen Mitteln Unterhalt zu haben, sondern verhoffe, durch eine Mariage mich in Stand zu setzen, daß einigermaßen leben könne, dazu aber ohne gnädigste Verbesserung meines Caracters nicht werde gelangen können, so flehe demühtigst, Eu. Hertzogl. Durchl. geruhen höchst gnädigst Mittleyden mit mir zu haben, und mich, wie unterthänigst gebehten, vor meiner Dimission als Capitain höchst gnädigst declarieren zu lassen.“

Schließlich habe er 18 Jahre „dero durchlauchtigsten Hause“ gedient.[vii]

 

Erbe für einen Freund

Der nächste Name, der in den Quellen zu finden ist, ist der des Hauptmanns Hartwig Karl Ketschau aus Watenstedt, der das Haus spätestens 1764 von Schorkopf erbte.[viii] Dieser hatte in seinem Testament verfügt:

„Zuerst setze ich meinen nahen Kameraden den anjezzo in hiesigen fürstl. Kriegesdiensten unter des Durchl. Prinz Friedrichs Regiment stehenden Lieutenant Hardwig Carl von Kettschau titulo institutiones honorabili zu meinem wahren und alleinigen Erben meiner Verlassenschaft dergestalt ein, daß demselben mein Haus, Barschaft u. Meubles und effecte zufallen.“[ix]

Doch über den neuen Besitzer und die darauffolgenden Eigentümer ist sonst nichts bekannt.

 

Ein Jurist und Ehrenbürger

Erst über Heinrich Wilhelm Benjamin Weitenkampf (geb. 1759, gest. 1841) ist die Quellenlage besser. Wann genau er das Haus übernahm, ist jedoch nicht bekannt, spätestens 1834 bewohnte er das ehemalige „Prinzenpalais“.[x] 1807 gab er in einem Fragebogen der napoleonischen Verwaltung an: „Je possede une maison dans cette ville, dont de l’une partie je me sers pour mon logement; l’autre est donnée à louage pour le loyer de quatre vingt dix ecu par an.“[xi] Ob damit schon das Prinzenpalais gemeint war?[xii] Größere Umbaumaßnahmen nahm er jedoch nicht vor.

Weitenkampf war Jurist, hatte an der Universität Helmstedt studiert[xiii] und seit 1814 Präsident des Landgerichts. Seit 1829 war er Vizepräsident des neu geschaffenen Oberappellationsgerichts, 1837 übernahm er die Leitung. Die Deutsche Bundesakte von 1815 hatte in jedem Mitgliedsstaat die Einrichtung eines Gerichts als höchstes Rechtsprechungsorgan und letzte Berufungsinstanz vorgeschrieben. Nach längeren Verhandlungen wurde zwischen den beteiligten Staaten die Einrichtung des Oberappellationsgerichts in Wolfenbüttel beschlossen, das am 2. Januar 1817 eröffnet wurde. Wolfenbüttel war auch Sitz des braunschweigischen Landesgerichts und war zuvor auch Sitz des Hofgerichts gewesen. Als Präsident stand Weitenkampf dem Gericht bis zu seinem Tod 1841 vor. Mit dem Braunschweiger Gerichtsverfassungsgesetz von 1850 regelte das Herzogtum Braunschweig, dass das Oberappellationsgericht in Wolfenbüttel nicht mehr für Braunschweig zuständig sein sollte und setzte das herzogliche Obergericht als höchste Instanz ein. 1855 wurde es in das Obergericht umgewandelt.[xiv]

Doch Weitenkampf schien die Umorganisation des Gerichtes nicht zu passen, auch wenn damit ein beruflicher Aufstieg verbunden war. Er beschwerte sich.

„Diese Versetzung […] eines langjährigen Staatsdieners [war] auch nicht wenig betrübend und trug vieles dazu bey, eine durch angestrengte Arbeiten bey Herzogl. Landesgerichts veranlasste bereits im Aufkeimen begriffene Nervenkrankheit dermaßen zu verschlimmern, dass ich wenige Tage nach dem Antritte des neuen Officii auf mehrere Monate mich zu den Geschäften unpäslich befand.“

Doch Weitenkampf fügte sich pflichtbewusst der Anordnung, bat jedoch darum, sich wenigstens nachträglich noch von seiner alten Dienststelle verabschieden zu dürfen.[xv] Am 15. Oktober 1840 konnte er stolz sein 50jähriges Dienstjubiläum feiern. Die Universität Göttingen verlieh ihm dazu das Ehrendoktordiplom. Und auch die Stadt Wolfenbüttel wollte nicht zurückstehen. Um „die nicht geringen Verdienste anzuerkennen […], welche der ehrwürdige Greis sich in mancher Beziehung um die hiesige Stadt erworben hat“, verlieh sie ihm das Ehrenbürgerrecht.[xvi]

„Wir, Stadtdirector und Stadträthe, noch übrige stimmführende Mitglieder des Magistrats der Stadt Wolfenbüttel fügen hiermit zu wissen: dass wir in Uebereinstimmung mit der Stadtverordneten-Versammlung uns bewogen gefunden und beschlossen haben: dem Herrn Heinrich Wilhelm Benjamin Weitenkampf, Präsident des Ober-Appelations-Gerichts des Herzogtums Braunschweig und der Fürstenthümer Waldeck, Pyrmont, Lippe und Schaumburg-Lippe, Commandeur erster Classe des herzoglich Braunschweigischen Ordens Heinrich der Löwen, und Commandeur des königlich hannöverschen Guelphen-Ordens, in Anerkennung Seiner Verdienste  und hervorleuchtenden Bürgertugenden, sowie zum Beweise der allgemeinsten Liebe und Verehrung das Ehrenbürgerrecht der hiesigen Stadt zu ertheilen […].“[xvii]

Zu Ehren des Jubilars richtete der Magistrat im neuen türkischen Kaffeehaus[xviii] ein glänzendes Diner aus.

„Ein seltenes Fest ist heute in unserer Stadt gefeuert worden: die 50jährige Amtsjubelfeuer eines eben so sehr durch hohe Gelehrsamkeit und Berufsthätigkeit als durch jede Tugend eines deutschen Biedermannes ausgezeichneten Staatsbeamten […] Weitenkampf.“

Geheimrat von Strombeck sprach einen Toast auf den Jubilar aus:

„So wird das funfzigjährige Handeln, Streben und Wirken des heut von uns gefeierten edelen Jubilars in wohlthätigen Folgen auch dann noch fortleben, wenn von uns, den feiernden Freunden und Verehrern, Niemand mehr sich seiner wohlwollenden edelen Persönlichkeit zu erinnern vermag. – Auf diese Weise wird er unsterblich seyn. – Aber auch hiernieden, zum Nutzen, zum Ruhme und zur Ehre des Vaterlandes möge der edle, unermüdliche, gerechte, gelehrte und scharfsinnige Richter noch lange schöne und frohe Jahre leben. […] Hoch lebe unser edeler Jubilar.“

„Privatverhältnisse“ jedoch verhinderten, dass der Jubilar selbst an dem Fest teilnahm.[xix]

Bereits wenige Monate nach seinem beeindruckenden Jubiläum verstarb Weitenkampf 1841.[xx] Die Landeszeitung veröffentlichte einen beeindruckenden Nachruf:

„Am heutigen Morgen [28. Juni 1841] hat das feierliche Leichenbegräbnis des am 24. D. in einem Alter von 83 Jahren verstorbenen Oberappellationsgerichts-Präsidenten, Dr. jur. Heinrich Wilhelm Benjamin Weitenkampf, unter großer Theilnahme aller Classen der Einwohner dieser Stadt […] stattgefunden. Dem mit den Orden des Verblichenen, (dem Großkreuz des Herzogl. Braunschw. Ordens Heinrich des Löwen und dem Commandeurkreuz des K. Hannov. Guelphen-Ordens= geschmückten Sarge folgten, zunächst den Anverwandten des Verewigten, nicht nur die, die hier ihren Sitz habenden hohen Landes-Dikasterien, die Geistlichkeit und alle übrigen hiesigen Behörden; sondern auch die noch in ziemlicher Anzahl zusammenstehende Bürgergarde hatte sich auf die Einladung eihes commandeurs dem Leichenzuge angeschlossen. Kaum fassten die Räume des hiesigen Bürger-Kirchhofs die unzählbare Menge, welche die Hülle dieses ausgezeichneten Staatsbeamten, dieses eben so anspruchslosen als biedern und wohlthätigen Mannes zu ihrer letzten Ruhestätte begleitet.“

Wieder hielt Geheimrat von Strombeck eine Rede:

„Unser Weitenkampf war ein in jeder Hinsicht edler Mann. – Dieses ist das höchste Lob, welches hienieden einem Hingeschiedenen gegeben zu werden vermag. Es giebt nichts Höheres als dieses. Gleich Schatten verlöschen mit dem Tode alle irdische Ehren, nach welchen die Sterblichen so sehr geizen; aber durch lange Zeiten hin dauert der Nachruf: er war gut und edel.

Treue Liebe gegen die ihm in die Ewigkeit vorangegangene Gattin; treue Freundschaft gegen Verwandte und Freunde; treue Erfüllung aller Pflichten gegen seinen Fürsten, sein Vaterland und seine Mitbürger, sowie sie namentlich keine wichtigsten Aemter, und zuletzt das von ihm bekleidete höchste Richteramt, auferlegten: alle diese Treue können wir von Weitenkampf rühmen. […] Siebenzig Jahre habe ich gelebt und ein Viertel Jahrhundert kannte ich genauer den hingeschiedenen Edeln: aber ich behaupte es dreist: ich fand keinen bessern Menschen als ihn; ja, ich habe auch nicht einen moralischen Fehler an ihm zu bemerken Gelegenheit gehabt. […] Human und sanft von Natur, übte er dich als Richter strenge Gerechtigkeit gegen Schuldige. […] Scharfsinnig, von hellem Verstande, von großer Wissenschaft, von tieffster Gründlichkeit. […] Wir wollen nicht klagen: er war ein langes Leben hindurch glücklich; glücklich durch wiedervergoltene treue Liebe, durch Anerkennung seines Werths und durch das Bewußtseyn der Erfüllung seiner Pflichten.“[xxi]

Seinen Nachlass hatte Weitenkampf detailliert geregelt.[xxii] In sein Testament verfügte er den Verkauf des Hauses durch seine Erben und so ist unter „III. Grundstücke“ vermerkt: „Das unter Nro. Ass. 298 auf der Reichenstraße hieselbst belegene Haus nebst Zubehör ist mittels Kaufcontract vom 9./11. ten September d. J. an die Oeconomen Müller und Eikenroth verkauft für 5500 Courant.“[xxiii]

Seine mehrere hundert Bände umfassende Bibliothek vermachte Weitenkampf Carl Johann Ernst Wilhelm Schulz (geb. 1806, gest. 1888). Schulz war ebenfalls Jurist und seit 1856 Abgeordneter in der Braunschweigischen Landesversammlung. 1861 wurde er zum Geheimrat im Staatsministerium berufen, von 1876 bis 1883 bekleidete er das Amt des Staatsministers. Mit Weitenkampf teilte er nicht nur die Juristerei, sondern auch das Großkreuz des Herzoglich Braunschweigischen Orden „Heinrich der Löwe“. Schulz schenkte 1876 ca. 400 Bände aus Weitenkampfs Sammlung der heutigen Herzog August Bibliothek, darunter vor allem juristische und historische Werke aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, aber auch Drucke des 17. und 18. Jahrhunderts.[xxiv]

 

Ein umtriebiger Geschäftsmann

Friedrich Eickenroth, neuer Besitzer des Weitenkampf’schen Hauses, war ein umtriebiger Geschäftsmann. Am 11. Februar 1842 richtete er ein Schreiben an den Magistrat der Stadt: „Der gehorsamst Unterschriebene, von jeher an Thätigkeit gewöhnt, wünscht sich auch ferner noch nützlich zu beschäftigen.“ Er hatte auch schon eine Idee für diese nützliche Beschäftigung, ein Geschäft im Haus Ass.-Nr. 298, Mittel dazu sollte eine Rossölmühle sein, die er in seinem Haus betreiben wolle. Er argumentierte: „Es haben hier früher zwei Oelmühlen bestanden, welche mit der Damm u Neumühle verbunden waren“, beide seien jedoch „wegen anderer Verhältnisse“ eingegangen. Dem Magistrat scheint das Unternehmen nicht ganz geheuer gewesen zu sein, er forderte erst einmal eine Zeichnung der beabsichtigten Bauten und Anlagen. Eickenroth plante eine „durch Pferde in Bewegung zu setzende Walzen-Öl-Mühle auf dem Hofe und in den Garten des Hauses“. Doch der Antrag des Unternehmers riefen die Nachbarn auf den Plan. Am 2. April 1842 schrieben der Geheime Rat von Strombeck, Oberappellationsrath Dedekind, Professor Leiste, Oberlandesgerichtsrath Hoffmeister, Postmeister Lindau an den Magistrat „gegen beabsichtigte Errichtung einer Roßölmühle“.[xxv]

„Da nun eben solche Walz-Oelmühlen bey ihrem Betriebe bekanntlich ein fast unerträgliches Geknarre bewirken, so würde durch eine dergleichen Vorrichtung diejenige Ruhe, welche öffentliche Beamten und Gelehrten bey ihren Geschäften durchaus erforderlich ist, und die in der Nachbarschaft, dem stillsten Theile hiesiger Stadt, wohnen, auf das ärgste gestört werden; abgesehen davon, dass sich dieses Geräusch, über die Gärten hin, zu dem ganz nahen Kanzleigebäude, vorzüglich zu de Sitzungslocale des gemeinschaftlichen Oberappellations-Gerichts, störend hin erstrecken würde. […] Diese Umstände, und bekannte Römische und Deutsche Gesetze und Observanzen, welche die Ruhe Gelehrter und Geschäftsmänner in den Städten sichern, geben den Unterzeichneten die Veranlassung, den Schtuz des wohllöblichen Magistrats dahin zu imploriren geneigtest zu veranlassen, dass dem ss. Eickenroth die zu der genannten Anlage erforderliche Concession nicht ertheilt werden möge“, so hofften die aufgeregten Herren.

Doch trotz dieser Widerstände bekam Eickenroth am 19. Oktober die Erlaubnis zum Betreiben seiner Ölmühle unter der Voraussetzung, dass die Anlage mit einem wie sonst üblichen Stampfwerkes mit einer Walze eingerichtet wird und nicht wie von Eickenroth geplant mit einem Walzwerk.[xxvi]

Doch Eickenroth konnte nicht lange von der Konzession profitieren, bereits wenige Jahre später wanderte er nach Amerika aus.[xxvii]

 

Öl, Essig und noch mehr

Die „Putzmacherin Demoiselle Hartmann“ erwarb das Haus mit der Ölmühle. Sie war eine Tante des Heinrich August Eduard Fink (geb. 1820, gest. 1880) und vermietete ihm die Gebäude mit allen Anlagen und dem Inventar, nachdem sein Antrag zur Einrichtung eines Geschäftes im väterlichen Haus in der Auguststadt abgelehnt worden war. Am 20. August 1846 bat er den „wohllöblichen Stadtmagistrat zu Wolfenbüttel […] um Ertheilung einer Concession zum Roßölmühl-Betrieb“. Fink beabsichtigte „in dem Hause auf der linken Seite der Hausflur einen Laden zum materialwaren-Detailgeschäfte anzulegen und den Roßölmühl-Betrieb des nach Amerika auswandernden früheren Besitzers […] fortzusetzen“. Die Eickenroth’sche Konzession sei nach dessen Auswanderung erloschen und bisher gäbe es keinen anderen derartigen Betrieb in der Stadt. „Findet meine Intention obrigkeitliche Bewilligung, so werde ich den Roßölmühl-Betrieb durch einen gelernten Oelmüllergesellen unter meiner Aufsicht besorgen lassen“, versprach Fink.[xxviii]

In einem Bericht vom 5. September kam der Magistrat zu der Einschätzung, dass die Lage des Hauses kaum zur Anlage eines Geschäfts geeignet sei. Der Betrieb der Ölmühle sei also unerlässlich, um mehr Verkehr in die Straße zu bekommen. Doch es gab große Bedenken.

„Da jedoch der Betrieb der Roßölmühle in dem vormals Eickenrothschen Hause dem Vernehmen nach mit Belästigungen für die Nachbarschaft und mit Nachtheilen für das zunächst der Mühle gelegene Wohnhaus gewesen sein soll, und da ferner noch nicht außer Zweifel gestellt ist, ob nicht die Aufbewahrung des Oels in einem nicht gewölbten Keller mit einer zu beachtenden Gefahr für das nahe gelegene Landesarchiv verbunden sei: so sind diese Punkte zuvor noch näher zu untersuchen.“

Fink beteuerte, dass ein gewölbter Keller vorhanden sei und er das Öl selbstverständlich nur dort lagern würde. Unter dieser Voraussetzung, die Fink unterschreiben musste, erteilte ihm der Magistrat schließlich am 9. November 1846 die Konzession. Und Fink plante noch mehr: Einen Tag später, am 10. November 1846, bekam er Nachricht von der Herzoglich Braunschweig-Lüneburgischen Zoll- und Steuer-Direktion.

„Auf Ihren Antrag vom 5. d. M. […] wollen wir den Materialwarenhändler Heinrich August Eduard Fink zu Wolfenbüttel zum Salzhandel concessionieren und lassen Ihnen die für denselben ausgefertigte Concession zur Besorgung des weiteren […] hierbei zugehen.“[xxix]

Das Jahr 1846 wurde in der Familie Fink als Gründungsdatum des Geschäfts- und Bankhauses angesehen. Der Enkel des August Fink warb in einem Prospekt für sein Bankhaus aus dem Jahre 1912 mit der Gründung vor 66 Jahren. Und auch in der steinernen Säule am Seiteneingang des Prinzenpalais ist die Jahreszahl eingemeißelt.

Fink war verheiratet mit Emilie geb. Hartmann (geb. 1828, gest. 1907), mit der er fünf Kinder hatte: Anna, die spätere Ehefrau des Kaufmannes Karl Schünemann, Otto und Hermann, die in seine Fußstapfen als Kaufmann traten, Gustav, der später ein juristisches Referendariat antrat und Emilie, die den Gymnasiallehrers Dr. Julius Elster[xxx] heiraten sollte. Sie alle bewohnten zeitweise das Haus an der Reichs- bzw. Reichenstraße, das nicht nur Mittelpunkt des Unternehmens war, sondern auch des Familienlebens.

Der Handel mit Salz und der Betrieb der Ölmühle scheinen dem umtriebigen Fink nicht gereicht zu haben – oder war er auf weitere Einkünfte angewiesen? Am 11. April 1862 bat er „ganz gehorsamst um Erwirkung der Concession zum Betriebe einer Essigfabrik“.[xxxi] Es sei bereits eine Konzession auf seinen Bruder ausgestellt. Dieser habe sich aber von ihm getrennte, um ein eigenes Materialwarengeschäft zu begründen, und hatte die Konzession zurückgegeben. Im neuen Haus waren keine Räume dafür vorhanden. Fink argumentierte:

„Die erforderlichen Apparate [von Herrn Eickenroth] sind in meinem Hause zurückgeblieben und habe ich jetzt den Wunsch, dieselben ferner zu benutzen, indem ich an wohllöblichen Stadtmagistrat die ganz gehorsamste Bitte zu richten mir erlaube.“ Höflich unterschrieb er „mit größter Hochachtung und ganz gehorsamst“.

 

Ein Erbe mit tragischem Ende

Als Fink 1880 starb, übernahm sein Sohn Carl Emil Albert August Fink (geb. 1856, gest. 1897) das Geschäft. Er hatte von Ostern 1872 bis 1874 das Wolfenbütteler Gymnasium besucht und dann in Göttingen, Heidelberg, Leipzig und zuletzt wieder in Göttingen Jura studiert.[xxxii] Seine Karriere als Jurist schien vorgezeichnet. „Seine Hoheit der Herzog haben gnädigst geruhet dem Rechts-Candidaten August Fink in Wolfenbüttel den Titel Auditor zu verleihen“, war am 23. Dezember 1877 in den Braunschweigischen Anzeigen zu lesen.[xxxiii] Doch Fink schlug nach dem Tod seines Vaters einen anderen Weg ein und stieg ins Familiengeschäft ein.[xxxiv] Ob er es freiwillig tat oder ob er sich dazu gezwungen sah und eigentlich lieber Jurist geblieben wäre, ist leider nicht überliefert. Das Bankhaus führte er gemeinsam mit seinem Schwager Karl Schünemann, dem Ehemann seiner Schwester Anna.  

In die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts fallen umfassende bauliche Veränderungen, die vor allem die Gebäude der Toreinfahrt und die Ölmühle betreffen. Auch die farbliche Neugestaltung des Festsaals im Seitenflügel fällt in diese Zeit. Mit dieser Geschlossenheit von Konstruktion, Raumgefüge und architektonischer Ausstattung nimmt das Prinzenpalais eine herausragende Stellung in Wolfenbüttel ein. Die Ausmalung nahm Malermeister Heinemann vor, der seine Werkstatt gegenüber in der Brauergildenstraße hatte.

Große Aufregung und mehrere Zeitungsmeldungen brachte das Verschwinden und der Tod des August Fink. Die Braunschweigische Landeszeitung berichtete am 24. November 1897:

„Der an Schwermut leidende Bankier August Fink von hier ist seit dem 22. v. M. verschwunden. Wie das ,Krsbl.‘ mitteilt, hatte der Genannte im Oktober die Nervenheilanstalt Frauendorf bei Stettin aufgesucht. Dort hatte er am Nachmittage des 22. Oktober einen Spaziergang unternommen, von dem er bisher nicht wieder zurückgekehrt ist.“

Auch die umfangreichen Nachforschungen der Stettiner Polizei seien bisher ohne Erfolg geblieben. Die Familie des Vermissten sei in großer Sorge ob des ungewissen Schicksals und habe eine Belohnung von 300 Mark ausgesetzt für denjenigen, der Auskünfte über den Verbleib des Vermissten geben könne.[xxxv] Doch niemand scheint Hinweise gegeben zu haben. Es dauerte fast ein halbes Jahr, bis eine weitere Meldung erschien. „Der seit längerer Zeit vermißte Bankier Aug. Fink ist heute in Stettin als Leiche gefunden worden“,[xxxvi] schrieb die Zeitung am 19. März 1898. Einige Tage später folgten genauere Informationen:

„Wie wir bereits berichteten, ist die Leiche des seit dem 26. Oktober aus der Nervenheilanstalt Frauendorf bei Stettin verschwundenen Bankiers August Fink von hier in der Nähe der Anstalt gefunden worden. Aus freiem Antriebe hat Herr Fink die Anstalt aufgesucht, um Beseitigung seiner Schwermuth zu suchen. Sein Tod – er ist in der Oder aufgefunden – ist auf seinen Gemüthszustand oder einen Unglücksfall zurückzuführen.“

Mord sei ausgeschlossen, sämtliche Wertsachen seien bei ihm gefunden worden. „Die Leiche des p. Fink ist von seiner Ehefrau als die ihres Mannes anerkannt und nach hier transportirt worden. Morgen (Mittwoch) Vormittag findet die Beerdigung statt.“ Auch die Landeszeitung berichtete:

„Heute Morgen ist die Leiche des Bankiers Aug. Fink hier eingetroffen. Die Todesursache ist noch nicht festgestellt, man hält aber ein Verbrechen für ausgeschlossen. Man nimmt an, daß Fink vielleicht einen unbewachten Augenblick benutzt hat, sich aus der Anstalt in Stettin zu entfernen, in einen Sumpf geraten und darin ertrunken ist. Bei dem gegenwärtigen Hochwasser hat man die Leiche in der Oder aufgefunden.“[xxxvii]

Bereits am nächsten Morgen fand die Beisetzung statt. Auch hiervon berichtete die Zeitung:

„Heute Mittag wurde der Bankier August Fink zur letzten Ruhestätte geleitet. Der Verstorbene war ursprünglich Jurist, Familienverhältnisse veranlaßten ihn, das Bankgeschäft zu übernehmen, das er in Gemeinschaft mit seinem Schwager, dem Stadtverordneten Schünemann, zu hoher Blüte brachte. An allen Veranstaltungen und Einrichtungen, welche gemeinnützige Zwecke verfolgten, nahm er regen und thätigen Anteil. Dem Dahingeschiedenen, welcher in gestörtem Geisteszustand seinen Tod fand, wird ein ehrendes Andenken bewahrt bleiben.“[xxxviii]

Die Nachricht von seinem Tod löste große Bestürzung und Trauer aus. „Der Männer-Asyl-Verein und verschiedene Wohltätigkeitszwecken gewidmete Vereine verlieren in dem Dahingeschiedenen ein treues und verdienstvolles Mitglied.“[xxxix] Mit 41 Jahren hinterließ Fink seine Frau Ella geb. Flemming und die beiden minderjährigen Kinder August (geb. am 14. Dezember 1890) und Maria (geb. am 3. März 1893).[xl]

 

Vom Vater an den Sohn

Nach dem Tod des August Fink führte Karl Schünemann das Bankhaus alleine weiter. Spätestens 1910 stieg August Fink Junior in das Bankgeschäft ein und trat in der Öffentlichkeit als Eigentümer auf. Er warb erstmals unter seinem Namen mit den Dienstleistungen:

„An- und Verkauf von Wertpapieren, Couponeinlösung, Konto-Korret-, Wechsel- und Scheck-Verkehr, Beleihung von Wertpapieren, Annahme von Depositengeldern, Aufbewahrung von Wertpapieren, Vermietung von Schrankfächern (Safes) in meinem Gewölbe“.[xli]

In einem Prospekt vom November 1912 informierte Fink seine Kunden: „Mit dem heutigen Tage verlege ich mein Geschäft in die neuerbauten Bankräume meines Hauses Reichsstraße 1.“ Er setzte hinzu:

„Ich danke Ihnen für das bisher erwiesene Vertrauen und gebe mich der angenehmen Hoffnung hin, Sie auch ferner als Kunde in meinen neuen Räumen begrüßen zu können. Es wird mein Bestreben sein, Sie in jeder Weise zufrieden zu stellen und sichere ich Ihnen prompte und kulanteste Ausführung aller Ihrer mir überwiesenen Aufträge zu.“

Dies scheint der Zeitpunkt zu sein, zu dem der westliche Teil des Erdgeschosses gemauert worden ist. Darauf weisen auch die stilistisch den Jugendstil zuzuordnenden Steinmetzarbeiten und die Wandfliesen im Bereich des separaten Eingangs hin. 

Einen speziellen Service stellte Fink besonders heraus:

„Zur Aufbewahrung von Wertpapieren, Hypothekenbriefen, Schmucksachen und dergl. empfehle ich Ihnen meine feuer- und diebessichere Stahlkammer, in der ich eiserne Schrankfächer unter Mitverschluß des Mieters zu einer jährlichen Gebühr von drei Mark an vermiete.“[xlii]

Dieser Tresorraum, den August Fink eingerichtet hatte, ist heute noch zu sehen, im Gewölbekeller verschließt eine eiserne Tresortür einen kleinen Raum, in dem sich auch heute noch die Schränke mit den Bankschließfächern befinden.

 

Die Geschichte geht weiter

Nach Tod des August Fink kam das Haus wieder an seine Tante Anna und ihren Mann Karl Schünemann. Nachfahren von Karl Schünemann bewohnten das Prinzenpalais bis 1999.

In den 1930er Jahren bewohnte Werner Schrader eine Wohnung im Prinzenpalais. Er war 1944 an dem Attentat auf Adolf Hitler beteiligt und half, den Sprengstoff auf dem Gelände des Hauptquartiers in Zossen zu verstecken. Einige Tage nach dem gescheiterten Anschlag nahm er sich selbst das Leben. Doch das ist eine andere Geschichte, die später erzählt werden muss.

Das Haus blickt auf eine lange Geschichte zurück und doch sind es die Menschen, die es zu etwas Besonderem gemacht haben, es belebt haben und ihre Spuren hinterließen: Carl und Philippine Charlotte einen wunderschönen Festsaal und den Namen, August Fink einen Tresorraum im Keller, Karl Schünemann die Ausmalung des Festsaales.

 

[i] Brief von Philippine Charlotte an ihren Vater.

[ii] Zu Hermann Korb und seinen Arbeiten siehe zuletzt: Museum im Schloss Wolfenbüttel, Fachgebiet Baugeschichte der TU Braunschweig (Hrsg.): Hermann Korb und seine Zeit. Barockes Bauen im Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel. Braunschweig 2006.

[iii] Zu den baulichen Veränderungen siehe Bauhistorische Untersuchung der Arbeitsgruppe Altstadt/Dieter Haupt. Ungedruckt 1991.

[iv] Niedersächsisches Landesarchiv – Standort Wolfenbüttel (im Folgenden NLA WF), 104 Alt, Nr. 1737. Lediglich ein Eintrag im Brandversicherungskataster von 1740 gibt einen Hinweis auf Johann Heinrich Müller: 104 Alt, Nr. 1740.

[v] Brief vom 29. Juli 1719 in: NLA WF, 3 Alt Nr. 678.

[vi] Brief vom 24. Februar 1727 in: NLA WF, 3 Alt Nr. 681.

[vii] Brief vom 13. Mai 1737 in: NLA WF, 3 Alt Nr. 687.

[viii] NLA WF, 34 N Nr. 693.

[ix] Testament vom 9. September 1765: NLA WF, 30 N 199.

[x] NLA WF, 40 Neu 24, Fb. 5, Nr. 322.

[xi] „Ich besitze ein Haus in dieser Stadt, die eine Hälfte bewohne ich, die andere ist für 90 Écu [französische Münzeinheit] im Jahr vermietet.“

[xii] Auskunftsbogen für die französische Verwaltung 1807 in: NLA WF, 1 W Nr. 24.

[xiii] Auskunftsbogen für die französische Verwaltung 1807 in: NLA WF, 1 W Nr. 24.

[xiv] Zur Geschichte des Oberappellationsgerichts in Wolfenbüttel siehe Reinhard Heinemann, Die Entstehung des gemeinschaftlichen Oberappellationsgerichts in Wolfenbüttel, in: Braunschweigisches Jahrbuch 1969, S. 111 ff.; H. A. Hettling, Zur Geschichte des vormaligen gemeinschaftlichen Ober-Appellations-Gerichts in Wolfenbüttel, in: Braunschweigisches Magazin, 70, 1857; Herbert Mundhenke, Die Entwicklung der braunschweigischen Justizverfassung von 1814 bis 1877, in: Werner Spieß, Beiträge zur Geschichte des Gerichtswesens im Lande Braunschweig, Braunschweig 1954, S. 107 ff.

[xv] Brief vom 1. Juni 1831 in: NLA WF, 12 A Neu, Fb. 2, Nr. III 6.

[xvi] NLA WF, 34 N, Nr. 3893, Urkunde in NLA WF, 27 Slg, Nr. 2519/1.

[xvii] Beschluss vom 15. Oktober 1840 in: NLA WF, 27 Slg, Nr. 2519/1.

[xviii] Das Café turc wurde 1839 eröffnet. Um in Wolfenbüttel eine Attraktion für Fahrgäste der neue eröffneten Eisenbahnstrecke zu schaffen, hatte die herzogliche Eisenbahndirektion den Hofbaumeister Carl Theodor Ottmer mit dem Bau eines Ausflugslokals im Stil eines Kaffeegartens beauftragt. Er entwarf ein Gebäude in gänzlich exotischem Stil und orientalischer Bauweise. Heute das Parkhotel Altes Kaffeehaus am Harztorwall.

[xix] Zeitung für Städte, Flecken und Dörfer, besonders für den Deutschen Landsmann, Braunschweig, Mittwoch, 21. Oktober 1840 in: NLA WF, IV Hs 11, Nr. 158.

[xx] NLA WF, 34 N, Nr. 7153: Einladung zu der Beerdigung des Oberappellationsgerichtspräsidenten Heinrich Wilhelm Benjamin Weitenkampf 1841.

[xxi] Zeitung für Städte, Flecken und Dörfer, besonders für den Deutschen Landsmann, Braunschweig, Sonnabend 3. Juli 1841 in: NLA WF, 27 Slg Nr. 2519.

[xxii] NLA WF, 39 Neu 25, Nr. 564.

[xxiii] NLA WF, 39 Neu 25, Nr. 813.

[xxiv] Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, BA I, 1211: Liber Donorum 1858-1902, Eintrag vom 9.10.1876: Verzeichnis der überlassenen Bücher. Nach: Lexikon zur Geschichte und Gegenwart der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel. Im Auftrag der Gesellschaft der Freunde der Herzog August Bibliothek hrsg. Von Georg Ruppelt und Sabine Solf. Paul Raabe zum 29.2.92. Wiesbaden 1992 (= Lexikon europäischer Bibliotheken, Band 1), S. 163.

[xxv] NLA WF, 34 N Nr. 3734

[xxvi] Ebd.

[xxvii] Erwähnt in NLA WF, 34 N Nr. 3806. Eine Suche in einschlägigen Datenbanken brachte jedoch keinen Beleg oder genauere Informationen über die Auswanderung.

[xxviii] NLA WF, 34 N Nr. 3806.

[xxix] NLA WF, 34 N Nr. 2679.

[xxx] Zu Julius Elster vgl. u.a. Rudolf G. A. Fri>[xxxi] NLA WF, 34 N Nr. 2850.

[xxxii] Zitat aus dem Schüler-Album des Wolfenbütteler Gymnasium von 1877 in: NLA WF, 3 Z 8/84.

[xxxiii] Braunschweigische Anzeigen vom 23.12.1877.

[xxxiv] Album des Wolfenbütteler Gymnasiums von 1903 in: NLA WF, 3 Z 8/84.

[xxxv] Die Braunschweigische Landeszeitung berichtete am 24. November 1897.

[xxxvi] Zeitung am 19. März 1898

[xxxvii] Bericht in der Landeszeitung (?) vom 23. März 1898.

[xxxviii] Landeszeitung vom 24. März 1898.

[xxxix] Braunschweigische Anzeigen vom 23. März 1898.

[xl] NLA WF, 34 N, Nr. 4558.

[xli] Erstmals Adressbuch Wolfenbüttel 1910, S. 1 und spätere.

[xlii] NLA WF, 30 Slg. 27 Nr. 4: Prospekte Bankhaus Fink, mit Foto des Hauses.

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