Sa, 30. Jan,

19.30 Uhr, Prinzenpalais    

Bode Streich-Quartett

Anna Barbara Kastelewicz - Violine,

Daniela Gubatz - Violine,

Stefano Macor - Viola
Dmitry Sokolov - Violoncello

 

Zur Saisoneröffnung präsentiert das Berliner Quartett Werke von W. A. Mozart und Joseph Haydn sowie selten aufgeführte Komponisten aus Frühklassik und Moderne:  

Maddalena Laura Lombardini Sirmen und Kurt Hauschild.                     
Solisten des „neuen barockorchesters berlin“ haben sich zum Bode Quartett zusammengefunden.  Kammermusik in historischer Aufführungspraxis: Neues trifft auf Altes, Seltenes auf Bekanntes  - das ist das Konzept des Bode Quartetts. Das Motiv der Gegensätze spiegelt sich in selten aufgeführten Werken wie des zeitgenössischen Komponisten Kurt Hauschild und der barocken Komponistin Maddalena Laura Sirmen wider. Sie stellen einen Kontrast zu den bekannteren Stücken von Mozart und Haydn dar.

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Sa, 13. Feb,

19.30 Uhr,

Prinzenpalais

Klaus Sticken, Klavier

 

 

 

 

 

Mit Spannung erwarten wir den Klavierabend des aus Goslar stammenden Pianisten Klaus Sticken,  der uns mit seinen überragenden Interpretationen  immer wieder begeisterte. Diesmal bietet Klaus Sticken unter dem Titel   "Tastentänze” Werke von Bach, Schumann, Ravel und Liszt, darunter so bedeutende Werke  wie die Davidsbündlertänze, den Mephistowalzer von Liszt und den Valse sentimental von Ravel.
Dass in seinem Spiel »Adrenalin und Analyse ins Gleichgewicht kommen« (Kulturspiegel), weist auf seine Ausbildung bei Klaviervirtuosen vom Rang eines Vladimir Krainev und Vitaly Margulis hin, wie auch auf die prägenden Lektionen durch György Sebök in der Schweiz und Alfred Brendel in London. Auf seinem Weg von Wettbewerbserfolgen in Vevey, Athen und Hamamatsu bis heute hat er sich als »großer Gestalter, echter Lyriker und phänomenaler Architekt« (Tribune de Genève)einen excellenten Ruf erspielt. 

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So, 6. März, 

17.00 Uhr, 
Prinzenpalais 
Cyminology 
Jazz Quartett    
 
Cymin Samawatie - Gesang
Benedikt Jahnel -  Klavier
Ralf Schwarz - Bass
Tobias Backhaus - Perc. 
 

 

Das Berliner Quartett verbindet Persische Lyrik und kammermusikalische zeitgenössische Musik:  Ost und West, Alt und Neu in berührender Synthese. Die subtile, doch dynamische und sanft pulsierende Musik des Quartetts entsteht aus dem Klang der persischen Sprache heraus. 
Sie verarbeitet Dichtung von Rumi, Hafis, Khayyam und Forough Farrokhzad. 
Cyminology führt unterschiedliche Richtungen zusammen, darunter die Kammermusik, freie Improvisation, moderne Kompositionsstrukturen, der Impressionismus, der Minimalismus und ein entfernter Anklang an Bossa Nova.
Es ist ein spannungsreiches Erlebnis, Cyminology live zu hören und die einfühlsame Interaktion des Berliner Ensembles mit Wurzeln im Iran, in Frankreich, Indien und Deutschland zu sehen.

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Sa, 9. April,

19:30 Uhr,

Prinzenpalais

Liederabend 

Solo und Duette

 

 

 

 

 

Antje Siefert - Mezzosopran,  Marc Fiedler-  Bariton,

Sybille Hempel-Abromeit – Klavier

 

Wo die schönen Trompeten blasen...

In diesem Programm nehmen die drei Musiker ihre Zuhörer mit auf eine Reise vom romantischen Kunstlied bei Robert Schumann und Johannes Brahms, das vom ästhetisch-schönen Gesamtklang lebt, über die sinnlich-spritzig-euphorische Klangsprache bei Richard Strauss hin zu der Musik von Gustav Mahler, die bisweilen grelle und rohe Anklänge an erlebte Wirklichkeit ausdrückt. In diesen Liedern aus der Sammlung Des Knaben Wunderhorn wollen die Sänger die Darstellung in verteilten Rollen als Knabe und Mädchen wagen.

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Sa, 30. April, 

 

Mit ihren Beiträgen bei der Kulturnacht 2015 hinterließ die junge Anastasia Sokolova einen tiefen Eindruck bei ihrem Publikum. Mit einem großen Programm präsentiert sie sich jetzt in der Augusteerhalle der HAB. Neben Präludien und Fugen von Bach spielt sie Beethovens Waldsteinsonate und weitere Sonaten von  Mozart und Medtner.
2008 gewann Anastasia mit Auszeichnung den Preis ‚Junger Talente', gestiftet vom Ministerium für Kultur der Russischen Föderation. Ebenso erhielt sie einen besonderen Preis der Stadt St. Petersburg.
2011 gewann Anastasia den 1. sowie den Publikumspreis bei der ersten “Bang & Olufsen PianoRAMA-Competition” in Aarhus (Dänemark). Auch nahm sie an den Masterklassen bei Prof. Arie Vardi (Hannover), bei Prof. R. Plagge (Mozarteum, Salzburg/ Österreich) und bei Prof. B. Götzke (Hannover) teil.

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Pfingstsonntag 15. Mai, 17.00 Uhr 
Prinzenpalais  Indisches Musikfest
Stephanie Bosch - Bambusflöte 
Rhitom Sarkar - Slide Guitar 
Subrata Manna - Tabla

 

Erstmalig in unserer Region: Ragamusik auf der Hanswaveena - der indischen Version der Slide Guitar, die die Wiedergabe des Raga mit schillernden Klänge und virtuoser Billianz zu bereichern vermag. Rhitom Sarkar wuchs in einer Musikerfamilie auf, die ihn von früh an in die musikalische Tradition einführte. Seine Nähe zur Vokaltechnik führte ihn bald zur indischen Slide Guitar, auf der ihm dank unermüdlichen Strebens bald die Wiedergabe feinster Nuancen der Ragatechnik gelang. 
Der aus Kalkutta stammende Tablavirtuose Subrata Mannahat sich auch europaweit in der indische Musikszene  und im Jazz einen hervorragenden Ruf erworben. Brilliante Imagination und hoher ästhetischer Anspruch machen ihn zum beliebten Duopartner weltweit.
Stephanie Bosch studierte Block- und Traversflöte in Köln/Wuppertal sowie in Rotterdam. Sie ist Gründerin des Kammermusikensembles „La Gioia Köln“ und spielt Traversflöte in verschiedenen Barockorchestern. Durch einen Zufall entdeckte sie die nordindische Bambusflöte Bansuri und begegnete so dem charismatischen und weltbekannten Bansuri-Maestro Pandit Hariprasad Chaurasia. Fasziniert vom Klang des Instruments studierte sie bei ihm in Bombay und Rotterdam, postgraduierte 2007 schließlich am Rotterdams Conservatorium bei ihm „summa cum laude“ zum Master.  Konzerte führten sie bisher von Europa nach Israel, Indien, Sri Lanka und Pakistan.

Mit kulinarischer Umrahmung

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11. Juni

ab 16:00

Sommerfest im Innenhof des Prinzenpalais

 

 

 

 

 

 

 

Kreative Klavierimprovisationen zwischen Klassik und Jazz mit Schlagzeug sowie Klezmer und Balkanfolk

Für das diesjährige Sommerfest am  im Innenhof des Prinzenpalais hat TonArt wieder ganz spezielle Künstler gewinnen können. Mit Grenzgängen zwischen Barock und Moderne, unterstützt von Percussion beginnt es am Nachmittag und am Abend geht es mit Klezmer und Balkan Folk zur Sache. Und wie immer gibt es die passende kulinarische Unterstützung, süß und deftig.

Das Programm:

16:00 Uhr: HYPERSUITES – Die vielseitige Pianistin Marina Baranova, die im Prinzenpalais schon mit klassischen und Klezmerbeiträgen faszinierte, zeigt sich auf dem Sommerfest von einer anderen Seite. Als virtuose Improvisatorin führt sie barocke Kompositionen an ihre Grenzen und darüber hinaus. Mit ihrem Projekt HYPERSUITES bringt sie Barockmusik in den Kontext postmoderner Aufführungspraxis und schlägt so eine Brücke zwischen historischen Musikformen und zeitgenössischen musikalischen Praktiken, wie z.B. Jazz-Improvisation oder DJ-Remix. Zu erleben ist eine in Echtzeit stattfindende Dekonstruktion der Barockmusik zwischen klassischer Raffiniertheit und jazziger Freiheit

FIREBIRD: im zweiten Abschnitt bietet Marina Baranova zusammen mit dem renommierten Percussionisten Murat Coskun – „piano meets world percussion“ - Improvisationen über aktuelle eigene Kompositionen. Murat Coskun sekundiert ihr dabei mit eigenen Soli und als inspirierender Partner.

Fundiert auf seinem Studium der Orientalistik und Musikethnologie vermittelt der international renommierte Perkussionist Murat Coşkun dabei zwischen den musikalischen Welten des Orients und Okzidents, schöpft aus einem großen Musikrepertoire unterschiedlichster Kulturen. - Er engagiert sich in vielen Stilrichtungen wie Weltmusik, Klassik, Alte Musik, Jazz und Neue Musik. Seine Konzerte führten ihn u.a. nach gesamt West- und Osteuropa, in die Mongolei, USA, Vietnam, Kambodscha, Indonesien, Laos, Korea, Marokko, Algerien, Tunesien, Türkei, Iran, Irak, Israel.  - Immer wieder wird er als Solo-Perkussionist von international renommierten Orchestern wie z.B. dem Freiburger Barockorchester, den NDR Radiosymphonikern, Tonkünstler Orchester Österreich eingeladen. Er ist seit 2004 Perkussionist bei Giora Feidman und arbeitet regelmäßig in Projekten mit international renommierten Musikern wie dem 5-fachen Grammy-Gewinner Glen Velez, Michel Godard, Enrique Ugarte oder Gianluigi Trovesi.

19:00 Uhr: A Glezele Vayn - Klezmer und Balkan Folk

Feynherb: Musikalischer Entdeckergeist, schräger Humor und unverwüstliche Spielfreude vereinen sich mit ungarischer Schärfe, jiddischer Melancholie und Allgäuer Bergkäs. Die Musik stammt aus den Ländern des Balkans, den jiddischen Schtetln Osteuropas und den Alpen. Großtonjäger Brezl Moishele verzaubert ein tiefes D, ein Bauernhof bekommt Gesangsunterricht und das Publikum wird über die Donau zum schwarzen Meer verschifft. Mitunter wird sogar ausgelassen gesungen und auch mal was selbst gedichtet. Eine vergnügliche Mischung aus Tradition und Eigenwille macht den besonderen Reiz von A Glezele Vayn aus. Da werden nicht nur Töne verzaubert, sondern auch Zuhörer. Und Löffel sind nicht nur zum Essen da.     ...Aber auch: Mit kulinarischer Umrahmung - süß und deftig !

Veranstalter Kulturinitiative TonArt, Tickets für jede der beiden Veranstaltungen für 15 €, 10 € (erm.) und 5 € (Schüler). Das Kombiticket für den Besuch beider Veranstaltungen kostet 20 €, 15€ und 8 €. bei Bücher Behr, der Musikalienhandlung Bartels in Braunschweig, unter www.tonart-wf.de und Tel. Nr. 05331 - 929 808

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Sa, 27. Aug.

19:30 Uhr

Prinzenpalais      

Klaviertrio Hannover   

mit Marie Rosa Günter - Klavier

Dainis Medjaniks - Geige 

Stanislas Kim - Cello

Werke von Haydn, Schostakowitsch und Dvorak

 

Das Hannoveraner Klaviertrio, das auch das Sommerfest 2015 bei TonArt mit seinem  mitreißenden Spiel bereicherte, bietet bei seinem Trioabend diesmal wieder hochkarätige Werke voller Vielfalt und Abwechslung.

Auf J. Haydns bekanntes Klaviertrio Nr. 39, G-Dur, "Gypsy" genannt wegen seiner Inspirationen aus der Zigeunermusik,  folgt das für Schostakowitsch typisch ironisch-surreale Klaviertrio Nr. 2, e-moll und schließlich Dvoraks faszinierendes ‚Dumky-Trio‘.

Marie Rosa Günter wurde Siegerin im  Internationalen Grotrian-Steinweg Klavierspielwettbewerb 2010 und  konzertierte in Ländernwie  Finnland, Frankreich, Holland, Italien, Japan, und Russland. Solistische Höhepunkte der musikalischen Biographie von Marie Rosa Günter waren u.a. Einladungen zum Bachfest Leipzig, den Köthener Bachfesttagen, den Würzburger Bachtagen, dem Braunschweiger Classix-Festival, dem Festival Transeuropéennes in Frankreich, sowie Radioaufnahmen beim Saarländischen Rundfunk, Westdeutschen Rundfunk und dem Norddeutschen Rundfunk.

Stanislas Emanuel Kim erhielt im Alter von 7 Jahren seinen ersten Cellounterricht bei Marguerite Hauchecorne am Konservatorium in Courbevoie. Mit neun Jahren folgten bereits das Abschlussdiplom Diplôme de Fin d'Etudes und die ersten öffentlichen Konzerte. 

Mit der Aufnahme in das Degré Supérieur beim CNR Paris und in den Unterricht von Raphaël Pidoux und Philippe Müller setzte sich die solistische Ausbildung fort. 2010 folgte das angesehene Abschlussdiplom Diplôme d'Etudes Supérieures und der Wechsel zur Hochschule für Musik und Theater Hannover in die Klasse von Tilmann Wick. Weitere wertvolle Erfahrungen und Impulse erhielt er von David Geringas, Natalia Gutman, Arto Noras, Jérôme Pernoo, Wolfgang Emanuel Schmidt und Jens Peter Maintz. Derzeit studiert er bei Leonid Gorokhov an der HMTM Hannover.

2011 wurde Stanislas Kim Preisträger des Internationalen Brahms Wettbewerbs in Österreich und des Internationalen Hindemith Wettbewerbs in Berlin. Er wurde außerdem mit dem Preis der Maggini-Stiftung sowie mit einem Förderpreis für seine Interpretation der Cellosuiten von Bach ausgezeichnet.

Der 20-Jährige aus Lettland stammende Dainis Medjaniks erhielt schon im Jahr 2004 den zweiten Preis im Wettbewerb für Lettische Staatsmusikschulen. 2009 war er Preisträger beim Grand Prix Copenhagen Summer Festival. Im vergangenen Jahr nahm er an der Meisterklasse „Spaincellence 2013“ in Spanien teil und erhielt dort den Preis „The most prominent student of Violin“. Zurzeit studiert Medjaniks an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover bei Professor Krzysztof Wegrzyn.